Ministerialabteilung für die höheren Schulen: Personalkartei der Lehrer (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 203 IV
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Ober- und Mittelbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Ministerium des Kirchen- und Schulwesens/Kultministerium >> Schulbehörden
1936-1945
Überlieferungsgeschichte
Die Karteikarten wurden im Staatsarchiv Ludwigsburg im Zuge von Ordnungsarbeiten seit 1977 systematisch aus den Beständen PL 502/1-34, NSDAP-Kreisleitungen, ausgehoben und hier wiedervereinigt, nachdem die ursprüngliche Kartei im Zuge der Entnazifizierung 1945 ff. bei der Entstehungsstelle aufgelöst und auf die einzelnen Spruchkammern verteilt worden war. Es sind daher - von wenigen Ausnahmen abgesehen - nur Karteikarten von Lehrern mit Dienstort in Nordwürttemberg vorhanden, jedoch nicht vollständig.
Vorbemerkung: Der Bestand enthält die Personalkarten von Lehrern an höheren Schulen. Sie entstammen einer Personalkartei, die ab 1936 - um 1945 wohl bei der Ministerialabteilung für die höheren Schulen angelegt worden ist. Diese Kartei wurde 1945 oder 1946 im Zuge der Entnazifizierung aufgelöst. Die einzelnen Karten wurden an die Spruchkammer verteilt und dort in die Dokumentensammlungen eingespeist, mit diesen gelangten sie nach 1953 in das Staatsarchiv Ludwigsburg. Bei der Beständebildung 1973/74 erhielten diese Dokumentensammlungen aufgrund ihres hauptsächlichen Inhalts die Signaturen und Bezeichnungen PL 502/1 - 34, NSDAP-Kreisleitungen. Bei den Vorarbeiten für deren Ordnung und Verzeichnung wurden die Lehrerkarteikarten (auch der Volksschullehrer u.a.) 1977/1978 systematisch ausgehoben. Die Karten der Gymnasiallehrer wurden im Bestand E 203 IV vereinigt. Es sind in dem Bestand - mit wenigen Ausnahmen - nur Karteikarten von Lehrern mit Dienstort in Nordwürttemberg vorhanden, allerdings nicht vollständig. Entsprechende Karteikarten für Lehrer mit Dienstsitz in Südwürttemberg befinden sich möglicherweise bei den Spruchkammern im Staatsarchiv Sigmaringen. Eine spezielle Verzeichnung der Karten erübrigt sich, da sie alphabetisch geordnet sind. Sie enthalten Lebensdaten, Lichtbild sowie dienstliche Angaben über den jeweiligen Lehrer. Die Karteien sind daher wie Personalakten zu behandeln und unterliegen den entsprechenden Sperrfristen. Ludwigsburg, Februar 1981 Dr. Schmierer
Nachtrag: Um die Nutzung der mit handschriftlichen Einträgen versehenen Karteikarten zu erleichtern, wurden die Namen und Geburtsdaten der Lehrerinnen und Lehrer in eine elektronische Tabelle übertragen. Zu einigen Personen sind zwei Karteikarten vorhanden. Sie wurden mit unterschiedlichen Bestellnummern versehen, da die Einträge auf diesen Karten in der Regel nicht identisch sind. Einige weitere Karteikarten, die inzwischen bei Verzeichnungsarbeiten aufgetaucht waren, wurden in den Bestand eingearbeitet. Der Bestand umfasst bislang 823 Karteikarten in 2 Kästen (0,5 lfm.). Ludwigsburg, Dezember 2007 Thomas Krause
Die Karteikarten wurden im Staatsarchiv Ludwigsburg im Zuge von Ordnungsarbeiten seit 1977 systematisch aus den Beständen PL 502/1-34, NSDAP-Kreisleitungen, ausgehoben und hier wiedervereinigt, nachdem die ursprüngliche Kartei im Zuge der Entnazifizierung 1945 ff. bei der Entstehungsstelle aufgelöst und auf die einzelnen Spruchkammern verteilt worden war. Es sind daher - von wenigen Ausnahmen abgesehen - nur Karteikarten von Lehrern mit Dienstort in Nordwürttemberg vorhanden, jedoch nicht vollständig.
Vorbemerkung: Der Bestand enthält die Personalkarten von Lehrern an höheren Schulen. Sie entstammen einer Personalkartei, die ab 1936 - um 1945 wohl bei der Ministerialabteilung für die höheren Schulen angelegt worden ist. Diese Kartei wurde 1945 oder 1946 im Zuge der Entnazifizierung aufgelöst. Die einzelnen Karten wurden an die Spruchkammer verteilt und dort in die Dokumentensammlungen eingespeist, mit diesen gelangten sie nach 1953 in das Staatsarchiv Ludwigsburg. Bei der Beständebildung 1973/74 erhielten diese Dokumentensammlungen aufgrund ihres hauptsächlichen Inhalts die Signaturen und Bezeichnungen PL 502/1 - 34, NSDAP-Kreisleitungen. Bei den Vorarbeiten für deren Ordnung und Verzeichnung wurden die Lehrerkarteikarten (auch der Volksschullehrer u.a.) 1977/1978 systematisch ausgehoben. Die Karten der Gymnasiallehrer wurden im Bestand E 203 IV vereinigt. Es sind in dem Bestand - mit wenigen Ausnahmen - nur Karteikarten von Lehrern mit Dienstort in Nordwürttemberg vorhanden, allerdings nicht vollständig. Entsprechende Karteikarten für Lehrer mit Dienstsitz in Südwürttemberg befinden sich möglicherweise bei den Spruchkammern im Staatsarchiv Sigmaringen. Eine spezielle Verzeichnung der Karten erübrigt sich, da sie alphabetisch geordnet sind. Sie enthalten Lebensdaten, Lichtbild sowie dienstliche Angaben über den jeweiligen Lehrer. Die Karteien sind daher wie Personalakten zu behandeln und unterliegen den entsprechenden Sperrfristen. Ludwigsburg, Februar 1981 Dr. Schmierer
Nachtrag: Um die Nutzung der mit handschriftlichen Einträgen versehenen Karteikarten zu erleichtern, wurden die Namen und Geburtsdaten der Lehrerinnen und Lehrer in eine elektronische Tabelle übertragen. Zu einigen Personen sind zwei Karteikarten vorhanden. Sie wurden mit unterschiedlichen Bestellnummern versehen, da die Einträge auf diesen Karten in der Regel nicht identisch sind. Einige weitere Karteikarten, die inzwischen bei Verzeichnungsarbeiten aufgetaucht waren, wurden in den Bestand eingearbeitet. Der Bestand umfasst bislang 823 Karteikarten in 2 Kästen (0,5 lfm.). Ludwigsburg, Dezember 2007 Thomas Krause
823 Karteikarten in 2 Karteikästen (0,5 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
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- Geschäftsbereich Ministerium des Kirchen- und Schulwesens/Kultministerium (Tektonik)
- Schulbehörden (Tektonik)
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