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Angelegenheiten der Pfarrgüter zu Irmgarteichen
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E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 3. (Ober-) Konsistorium mit Geistlichem und Ehegericht >> 3.7. Kirchspiel Irmgarteichen (katholisch)
1803-1815
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Gesuch des Johann Conrad Büdenbender zu Irmgarteichen um Beteiligung eines Pfarrlehens (1803); Streit zwischen der Ehefrau des Jost Henrich Schmitt zu Irmgarteichen und dem dortigen Johann Kurt Büdenbender wegen eines Pfarrlehens (103); Bericht an das Geistliche und Ehegericht zu Dillenburg über ein dem Pastorat zu Irmgarteichen gehörendes Haustück in der Würgendorfer Gemarkung (1805); Gesuch des Johann Conrad Büdenbender zu Irmgarteichen um Verpfändung seines Pfarrlehens (1809); Gesuch des Gerhard Klur zu Irmgarteichen um Verpfändung seines Pfarrlehens (1809); Gesuch des Gerhard Klaas zu Irmgarteichen um Verkauf eines Wiesenplatzes aus seinem Pfarrlehen (1815); Gesuch des Christian Georg zu Gernsdorf um Ankauf eines Küchenpfarrlehens zu Irmgarteichen (1810); Gesuch des Conrad Büdenbender zu Irmgarteichen um Trennung eines Pfarrerblehens von seinem Haus (1811); Einholung von Informationen über die Benutzung des Kirchhofs zu Irmgarteichen (1812); Gesuch des Gerhard Ley zu Siegen um Anstellung im vakanten Organisten- und Glöcknerdienst zu Irmgarteichen (1793); Bericht des Pastors Schmitt zu Irmgarteichen über die genauere Untersuchung wegen des Betragens des dortigen Schullehrers Heupel (1815). Korrespondenten u.a.: Eßler (Netphen), Pastor Ahlbach (Irmgarteichen), Regierungsrat Wolfgang Friedrich von Schenck (Siegen), Schneider (Siegen), Direktor J. H. Bohn (Netphen), Heimberger Grooß (Irmgarteichen), Pastor Schmitt (Irmgarteichen), Caspar Klur (Irmgarteichen), Hermann Hartmann (Irmgarteichen), Johannes H. Neuser (Irmgarteichen), Johannes Schneider (Irmgarteichen), J. G. Ley (Irmgarteichen), von Neufrille (Dillenburg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.