Begutachtung von verschiedenen Abhandlungen über das gelbe Fieber durch das Oberkollegium medicum et sanitatis, [Bd. 1]
Show full title
I. HA Rep. 108, E Nr. 12
I. HA Rep. 108 Oberkollegium medicum und andere ältere Medizinalbehörden
Oberkollegium medicum und andere ältere Medizinalbehörden >> 05 Oberkollegium medicum et sanitatis
Juni 1804 - Jan. 1806
Enthält:
- Begutachtung der von Professor Dr. Johann Christian Friedrich Harles (1773-1853) aus Erlangen verfassten Schrift Über die Gefahr der Ansteckung des Gelben Fiebers in Europa und über die kräftigsten und zuverlässigsten Schutzmittel dagegen; dabei Johann Christian Friedrich Harles, Unterricht samt Instruktion gegen das gelbe Fieber und die gegen dasselbe zu gebrauchenden Gegenmittel, insbesondere die mineralsauren Räucherungen (hsl. Entwurf vom 25. Nov. 1804, S. 107 nebst Ergänzungen) Juni-Dez. 1804
- Bitte des spanischen Geschäftsträgers Graf von Casa Valencia an Staatskanzler Hardenberg um Mitteilung der Verordnungen und Reglements betreffend die Quarantäneanstalten-Lazarette bei ansteckenden Seuchen und die Grundsätze über das Verfahren und Verhalten bei Seuchen; dabei Instruktion für die Neuostpreußische Kammer in Bialystock über die angeordneten Grenz-Sperr- und Kontumaz-Anstalten (2. Nov. 1798) sowie Details des Verfahrens bei Anordnung der Grenzsperre, Okt.-Nov. 1804
- Abstimmung über Maßnahmen gegen die Verbreitung des gelben Fiebers und über die Quarantäneanstalt in Christiansand im Verfolg der Noten des Freiherrn Senft von Pilsach in Kopenhagen und des dänischen Gesandten. Gefahren durch die im südlichen Spanien herrschenden Epidemien, Nov. 1804
- Begutachtung der von dem Buchhändler Schmidt aus Berlin angeregten Verbreitung und als Vorabdruck vorgelegten Schrift von Professor Dr. Friedrich Ludwig Augustin (* 3.Juni 1776 Berlin, + 23. Juni 1854 Berlin), Was hat Deutschland und insbesondere der preußische Staat vom gelben Fieber zu befürchten, und welche Mittel sind gegen die Ausbreitung dieser Krankheit in unsern Gegenden zu ergreifen (Privatdruck, Berlin 1805). Ablehnung der Empfehlung bei Physikern und Magistraten, Nov.-Dez- 1804
- Begutachtung der von dem Medizinal- und Sanitätsrat Dr. Borges aus Minden übersetzten und vorgelegten beiden spanischen Schriften von Dr. D. Pierre-Marie Gonzages und Dr. D. Juan Manuel de Arcjula über das im Jahre 1800 in Cadiz und im Jahre 1803 in Malaga gewütete gelbe Fieber. Ablehnung der Empfehlung der Schriften bei den Polizeibeamten und Ärzten in den Vorstädten und Hafenplätzen, Dez. 1804-Jan. 1805
- Begutachtung von zwei Schriften eines derzeit anonym gewünscht zu bleibenden Verfassers über das in Malaga und anschließend in anderen Orten ausgebrochene gelbe Fieber und über das abermals seit Herbst 1804 in einem Teil von Süd- und Neuostpreußen herrschende Viehsterben, Feb. 1805-Apr. 1805
- Begutachtung der von dem preußischen Medizinal- und Sanitätsrat Dr. Johann Gottfried Langermann (* 8. August 1768 in Maxen bei Dresden; + 5. September 1832 in Berlin) aus Bayreuth eingereichten Schrift Über das gelbe Fieber und was Deutschland davon zu besorgen und dagegen für Vorkehrungen zu treffen hat (Privatdruck, Hof 1805), Febr.-Mai 1805
- Begutachtung der von dem Dr. von Willweber und Allstaedt aus Dresden eingereichten Schrift Angabe der sichersten Präservative und Mittel zur Abwendung und Heilung des sogenannten gelben Fiebers oder der schwarzen wilden Fäule (Privatdruck, Schweinfurt 1805), April-Mai 1805
- Dank an Jean Girault aus Braunschweig für die Einsendung seiner Schrift über den Nutzen und medizinischen Gebrauch von Salzwasser, Mémoire sur la bonté medicale des eaux minerales salées (hsl.), Mai 1805
- Begutachtung des von dem Arzt Dr. Adam August Clausnitz aus Rumburg [Rumburk] in Böhmen verfassten und handschriftlich eingereichten Aufsatzes Über die Nichtansteckbarkeit des gelben Fiebers und die Nichtnotwendigkeit der Quarantäneanstalten (Impfung mit Ausdünstungs-Materie oder der des schwarzen Erbrechens), Mai-Juni 1805
- Mitteilung (Auszug aus einem Brief vom April 1805) über den Ausbruch des gelben Fiebers in Cadiz und Malaga durch den Lohgerbergesellen Kampymeyer aus Neukölln, Am Wasser 17, Juli 1805
- Begutachtung der von Professor Dr. med. Karl Wolfart aus Warschau, Brunnenarzt in Wilhelmsbad, eingereichten Schrift Über das Wesen des gelben Fiebers und seine Behandlungsart, April-Sep. 1805
- Remuneration für Professor Dr. Johann Christian Friedrich Harles aus Erlangen wegen seiner Erarbeitung einer Instruktion, Aug.-Sep. 1805
- Einreichung der Übersetzung von Gilberts Abhandlung über das gelbe Fieber durch Dr. med. Aronson aus Berlin, Sep. 1805
- Remuneration von 10 Friedrichs d'Or für Professor Dr. Johann Christian Friedrich Harles aus Erlangen für den aus seiner Schrift Über die Gefahr der Ausbreitung des gelben Fiebers erarbeiteten Auszug einer Instruktion, Juli-Okt. 1805
- Begutachtung einer von der Kurmärkischen Kriegs- und Domänenkammer in Hamm eingereichten Schrift des Dr. Simon Peter Turck aus Hamm und deren Ablehnung, Sep.-Nov. 1805
- Sicherheitsmaßregeln gegen das Eindringen des gelben Fiebers aus dem Ausland; dabei Beigaben über Maßnahmen in Lübeck, Aurich, Oldenburg und Hamburg, Jan. 1805
- Stellungnahme von Professor Dr. Johann Christian Friedrich Harles aus Erlangen zu seiner Remuneration und Ablehnung der Erhöhung, Dez. 1905-Jan. 1806.
- Begutachtung der von Professor Dr. Johann Christian Friedrich Harles (1773-1853) aus Erlangen verfassten Schrift Über die Gefahr der Ansteckung des Gelben Fiebers in Europa und über die kräftigsten und zuverlässigsten Schutzmittel dagegen; dabei Johann Christian Friedrich Harles, Unterricht samt Instruktion gegen das gelbe Fieber und die gegen dasselbe zu gebrauchenden Gegenmittel, insbesondere die mineralsauren Räucherungen (hsl. Entwurf vom 25. Nov. 1804, S. 107 nebst Ergänzungen) Juni-Dez. 1804
- Bitte des spanischen Geschäftsträgers Graf von Casa Valencia an Staatskanzler Hardenberg um Mitteilung der Verordnungen und Reglements betreffend die Quarantäneanstalten-Lazarette bei ansteckenden Seuchen und die Grundsätze über das Verfahren und Verhalten bei Seuchen; dabei Instruktion für die Neuostpreußische Kammer in Bialystock über die angeordneten Grenz-Sperr- und Kontumaz-Anstalten (2. Nov. 1798) sowie Details des Verfahrens bei Anordnung der Grenzsperre, Okt.-Nov. 1804
- Abstimmung über Maßnahmen gegen die Verbreitung des gelben Fiebers und über die Quarantäneanstalt in Christiansand im Verfolg der Noten des Freiherrn Senft von Pilsach in Kopenhagen und des dänischen Gesandten. Gefahren durch die im südlichen Spanien herrschenden Epidemien, Nov. 1804
- Begutachtung der von dem Buchhändler Schmidt aus Berlin angeregten Verbreitung und als Vorabdruck vorgelegten Schrift von Professor Dr. Friedrich Ludwig Augustin (* 3.Juni 1776 Berlin, + 23. Juni 1854 Berlin), Was hat Deutschland und insbesondere der preußische Staat vom gelben Fieber zu befürchten, und welche Mittel sind gegen die Ausbreitung dieser Krankheit in unsern Gegenden zu ergreifen (Privatdruck, Berlin 1805). Ablehnung der Empfehlung bei Physikern und Magistraten, Nov.-Dez- 1804
- Begutachtung der von dem Medizinal- und Sanitätsrat Dr. Borges aus Minden übersetzten und vorgelegten beiden spanischen Schriften von Dr. D. Pierre-Marie Gonzages und Dr. D. Juan Manuel de Arcjula über das im Jahre 1800 in Cadiz und im Jahre 1803 in Malaga gewütete gelbe Fieber. Ablehnung der Empfehlung der Schriften bei den Polizeibeamten und Ärzten in den Vorstädten und Hafenplätzen, Dez. 1804-Jan. 1805
- Begutachtung von zwei Schriften eines derzeit anonym gewünscht zu bleibenden Verfassers über das in Malaga und anschließend in anderen Orten ausgebrochene gelbe Fieber und über das abermals seit Herbst 1804 in einem Teil von Süd- und Neuostpreußen herrschende Viehsterben, Feb. 1805-Apr. 1805
- Begutachtung der von dem preußischen Medizinal- und Sanitätsrat Dr. Johann Gottfried Langermann (* 8. August 1768 in Maxen bei Dresden; + 5. September 1832 in Berlin) aus Bayreuth eingereichten Schrift Über das gelbe Fieber und was Deutschland davon zu besorgen und dagegen für Vorkehrungen zu treffen hat (Privatdruck, Hof 1805), Febr.-Mai 1805
- Begutachtung der von dem Dr. von Willweber und Allstaedt aus Dresden eingereichten Schrift Angabe der sichersten Präservative und Mittel zur Abwendung und Heilung des sogenannten gelben Fiebers oder der schwarzen wilden Fäule (Privatdruck, Schweinfurt 1805), April-Mai 1805
- Dank an Jean Girault aus Braunschweig für die Einsendung seiner Schrift über den Nutzen und medizinischen Gebrauch von Salzwasser, Mémoire sur la bonté medicale des eaux minerales salées (hsl.), Mai 1805
- Begutachtung des von dem Arzt Dr. Adam August Clausnitz aus Rumburg [Rumburk] in Böhmen verfassten und handschriftlich eingereichten Aufsatzes Über die Nichtansteckbarkeit des gelben Fiebers und die Nichtnotwendigkeit der Quarantäneanstalten (Impfung mit Ausdünstungs-Materie oder der des schwarzen Erbrechens), Mai-Juni 1805
- Mitteilung (Auszug aus einem Brief vom April 1805) über den Ausbruch des gelben Fiebers in Cadiz und Malaga durch den Lohgerbergesellen Kampymeyer aus Neukölln, Am Wasser 17, Juli 1805
- Begutachtung der von Professor Dr. med. Karl Wolfart aus Warschau, Brunnenarzt in Wilhelmsbad, eingereichten Schrift Über das Wesen des gelben Fiebers und seine Behandlungsart, April-Sep. 1805
- Remuneration für Professor Dr. Johann Christian Friedrich Harles aus Erlangen wegen seiner Erarbeitung einer Instruktion, Aug.-Sep. 1805
- Einreichung der Übersetzung von Gilberts Abhandlung über das gelbe Fieber durch Dr. med. Aronson aus Berlin, Sep. 1805
- Remuneration von 10 Friedrichs d'Or für Professor Dr. Johann Christian Friedrich Harles aus Erlangen für den aus seiner Schrift Über die Gefahr der Ausbreitung des gelben Fiebers erarbeiteten Auszug einer Instruktion, Juli-Okt. 1805
- Begutachtung einer von der Kurmärkischen Kriegs- und Domänenkammer in Hamm eingereichten Schrift des Dr. Simon Peter Turck aus Hamm und deren Ablehnung, Sep.-Nov. 1805
- Sicherheitsmaßregeln gegen das Eindringen des gelben Fiebers aus dem Ausland; dabei Beigaben über Maßnahmen in Lübeck, Aurich, Oldenburg und Hamburg, Jan. 1805
- Stellungnahme von Professor Dr. Johann Christian Friedrich Harles aus Erlangen zu seiner Remuneration und Ablehnung der Erhöhung, Dez. 1905-Jan. 1806.
Archivale
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
20.08.2025, 1:33 PM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- ZENTRALE VERWALTUNGS- UND JUSTIZBEHÖRDEN BRANDENBURG-PREUSSENS BIS 1808 (Archival tectonics)
- Weitere selbständige bzw. im Umkreis des Geheimen Rats, des Kabinetts oder des Generaldirektoriums ressortierende Verwaltungs- und Justizbehörden (z. T. mit über 1808 hinausreichender Laufzeit) (Archival tectonics)
- Kultus (Archival tectonics)
- Oberkollegium medicum und andere ältere Medizinalbehörden (Archival holding)
- 05 Oberkollegium medicum et sanitatis (Classification)