Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Spezialia, Band 14: 15. August 1924 bis 1. Januar 1925
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
K 203 Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg
Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg >> 4. Sammelakten zum besetzten Teil des Regierungsbezirks Münster: Spezialia
1923-1925
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Grenzverkehr für Studenten und im Umzug begriffene Personen - Verordnung Nr. 116 betreffend den Eintritt, den Verkehr und den Aufenthalt von Personen in den besetzten Gebieten (Erfordernis eines besonderen Personalausweises für den Grenzübertritt) - Schießübungen der französischen Besatzer auf der Haard im nördlichen Teil des Kreises Recklinghausen - Verhaftung von Josef Kaiser gen. Funke aus Marl wegen des Verdachts der Beteiligung an der Ermordung von drei belgischen Soldaten und Lieferung von Munition für ein Attentat in Duisburg, 1924 - Bericht über die Besatzung der Gemeinde Ahsen und der Bauerschaften Westleven und Ostleven im Amt Datteln, 1924 - Abzug französischer Besatzer aus dem Kreis Lüdinghausen, 1924 - Ausweisung von 27 Beamten und Privatpersonen aus Bonn, 1924 - Anforderung der französischen Besatzer von namentlichen Listen über die von Februar bis August 1924 den einzelnen Quartiergebern gezahlten Quartiervergütungen - Fahrradunfall aufgrund des Fahrverhaltens eines französischen Besatzungsmitglieds auf einem Motorrad, Berghausen, Recklinghausen, 1924 - Zusammenstellung der nicht erstattungsfähigen Leistungen der Ämter im Landkreis Recklinghausen an die Besatzer, 1924 - Auseinandersetzung zwischen belgischen Soldaten und Franz Lorey, Hervest, 1924 - Bericht über den Abzug der französischen Besatzung aus Vohwinkel und Gruiten, 1924 - Schussverletzung eines französischen Wachmanns auf der Lippebrücke auf der Straße Bork-Waltrop und anschließende Aufklärung des Falls (Franz Berkenkamp), 1923-1924 - durch belgische Soldaten herbeigeführter Zusammenstoß zweier vestischer Straßenbahnwagen in Marl, 1924 - Erschießung des Eisenbahnarbeiters Franz Hölling durch Besatzer, 1923 (vgl. Nr. 43) - Instruktion der Besatzung in Düsseldorf betreffend die Kontrolle der deutschen Beamten, 1924 - Allmählicher Rückzug französischer Truppen aus Teilen des Landkreises Recklinghausen, 1924 - Anwerbung deutscher Arbeiter für das Kongogebiet durch die Franzosen, 1924 - Vergewaltigung durch einen belgischen Soldaten in Marl, 1924 - Raubüberfälle von belgischen Besatzern auf Passanten im Amt Kirchhellen, 1924 - Verhaftung des Gemeindevorstehers der Gemeinde Oer, Wilhelm Rüter, anlässlich der Einquartierung französischer Besatzer, 1924
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.