Erscheinung von Cochets "Normandie souterraine" und bitte um Beurteilung des Werkes
Vollständigen Titel anzeigen
LLA 030/001
LLA Lindenschmit, Ludwig d. Ä.
Lindenschmit, Ludwig d. Ä. >> Korrespondenz >> Korrespondenz Jean Benoît Désiré Cochet
1854-04-16
Inhalt/Beschreibung/Darin: "Dieppe le 16 avril 1854
Mon cher Monsieur Lindenschmit
J'ai le plaisir de vous annoncer que
ma "Normandie Souterraine" a paru
et que l'exemplaire qu'à vous est
destiné est maintenant déposé chez
M. Derache, libraire, à paris
rue du Bouloy, 7, au 1er étage;
je vous prie de vouloir bien agréer
ce volume comme un hommage de
mon estime et de ma reconnaissance.
votre exemplaire porte votre nom
écrit de ma main et M. Derache
à [sic statt a] ordre de le donner à celui qui
se presentera [sic statt présentera] en votre nom. Veuillez
donc le faire prendre le plutôt
possible afin que je sois jugé par
vous, ceci est mon plus grand désir.
Il me tente de me [savoir?] entre
vos mains et de connaître votre
jugement sur mon oeuvre.
Veuillez me le dire avec franchise
le plutôt possible et m'indiquer
page par page toutes les erreurs
dans les quelles je suis tombé.
S'il y avait des sociétés
savants à Mayence ou près
de vous qui s'occupent [?]
d'archéologie, je vous prierais
de me les indiquer [.] Je me ferais
un plaisir de leur aussi [?] adresser
un exemplaire en m'indiquant
le moyen.
Si vous pensez que quelques
exemplaires pourraient être
vendus à Mayence ou ailleurs
je vous prierais de me le dire.
Je pourrais en envoyer de la
seconde édition, si j'en
fais une, comme je le pense.
Si vous jugez convenable d'en
dire un mot dans les journaux
je vous prierai de me les
envoyer.
Très désireux de connaître
votre pensée je reste,
Monsieur, votre très
humble et très dévoué
serviteur
L'Abbé Cochet"
Übersetzung:
Dieppe, 16. April 1854
Mein lieber Herr Lindenschmit
Ich habe das Vergnügen, Ihnen anzuzeigen, dass meine "Normandie Souterraine" erschienen ist und dass das Exemplar, welches für Sie bestimmt ist, deponiert wurde bei Herrn Derache, Buchhändler, in Paris, Rue du Bouloy 7, in der 1. Etage; ich bitte Sie, diesen Band anzunehmen als ein Ausdruck meiner Hochachtung und meiner Dankbarkeit. Ihr Exemplar trägt Ihren von meiner Hand geschriebenen Namen, und Herr Derache ist angewiesen, ihm demjenigen zu übergeben, der sich in Ihrem Namen ausweist. Wollen Sie also es möglichst bald übernehmen lassen, damit ich von Ihnen beurteilt werde - das ist mein größter Wunsch. Es reizt mich, mich in Ihre Hände zu begeben[?] und Ihr Urteil über mein Werk kennenzulernen. Sagen Sie es mir mit der größtmöglichen Offenheit, und zeigen Sie mir Seite für Seite alle Irrtümer auf, welchen ich erlegen bin. Sofern es in Mainz oder [sonst] in Ihrer Umgebung gelehrte Gesellschaften gibt, welche sich mit Archäologie beschäftigen, so bitte ich Sie, diese mir zu nennen. Ich würde mir ein Vergnügen daraus machen, ihnen - bei Hinweis auf die Möglichkeit - ein Exemplar zuzusenden. Wenn Sie denken, dass einige Exemplare in Mainz oder anderswo verkauft werden könnten, möchte ich Sie bitten, es mir zu sagen. Ich könnte einige Exemplare der zweiten Auflage hinschicken - wenn ich - wie ich vorhabe - eine solche mache. Wenn Sie es für angebracht halten, darüber in den Zeitungen ein Wort zu verlieren, möchte ich Sie bitten, mir diese zu schicken. Sehr begierig, ihre Meinung kennenzulernen, verbleibe ich - mein Herr - als Ihr sehr geringer und ergebener Diener,
L'Abbé Cochet
Transkription: Gisela Clauß (RGZM), Übersetzung: Hermann Ament
Mon cher Monsieur Lindenschmit
J'ai le plaisir de vous annoncer que
ma "Normandie Souterraine" a paru
et que l'exemplaire qu'à vous est
destiné est maintenant déposé chez
M. Derache, libraire, à paris
rue du Bouloy, 7, au 1er étage;
je vous prie de vouloir bien agréer
ce volume comme un hommage de
mon estime et de ma reconnaissance.
votre exemplaire porte votre nom
écrit de ma main et M. Derache
à [sic statt a] ordre de le donner à celui qui
se presentera [sic statt présentera] en votre nom. Veuillez
donc le faire prendre le plutôt
possible afin que je sois jugé par
vous, ceci est mon plus grand désir.
Il me tente de me [savoir?] entre
vos mains et de connaître votre
jugement sur mon oeuvre.
Veuillez me le dire avec franchise
le plutôt possible et m'indiquer
page par page toutes les erreurs
dans les quelles je suis tombé.
S'il y avait des sociétés
savants à Mayence ou près
de vous qui s'occupent [?]
d'archéologie, je vous prierais
de me les indiquer [.] Je me ferais
un plaisir de leur aussi [?] adresser
un exemplaire en m'indiquant
le moyen.
Si vous pensez que quelques
exemplaires pourraient être
vendus à Mayence ou ailleurs
je vous prierais de me le dire.
Je pourrais en envoyer de la
seconde édition, si j'en
fais une, comme je le pense.
Si vous jugez convenable d'en
dire un mot dans les journaux
je vous prierai de me les
envoyer.
Très désireux de connaître
votre pensée je reste,
Monsieur, votre très
humble et très dévoué
serviteur
L'Abbé Cochet"
Übersetzung:
Dieppe, 16. April 1854
Mein lieber Herr Lindenschmit
Ich habe das Vergnügen, Ihnen anzuzeigen, dass meine "Normandie Souterraine" erschienen ist und dass das Exemplar, welches für Sie bestimmt ist, deponiert wurde bei Herrn Derache, Buchhändler, in Paris, Rue du Bouloy 7, in der 1. Etage; ich bitte Sie, diesen Band anzunehmen als ein Ausdruck meiner Hochachtung und meiner Dankbarkeit. Ihr Exemplar trägt Ihren von meiner Hand geschriebenen Namen, und Herr Derache ist angewiesen, ihm demjenigen zu übergeben, der sich in Ihrem Namen ausweist. Wollen Sie also es möglichst bald übernehmen lassen, damit ich von Ihnen beurteilt werde - das ist mein größter Wunsch. Es reizt mich, mich in Ihre Hände zu begeben[?] und Ihr Urteil über mein Werk kennenzulernen. Sagen Sie es mir mit der größtmöglichen Offenheit, und zeigen Sie mir Seite für Seite alle Irrtümer auf, welchen ich erlegen bin. Sofern es in Mainz oder [sonst] in Ihrer Umgebung gelehrte Gesellschaften gibt, welche sich mit Archäologie beschäftigen, so bitte ich Sie, diese mir zu nennen. Ich würde mir ein Vergnügen daraus machen, ihnen - bei Hinweis auf die Möglichkeit - ein Exemplar zuzusenden. Wenn Sie denken, dass einige Exemplare in Mainz oder anderswo verkauft werden könnten, möchte ich Sie bitten, es mir zu sagen. Ich könnte einige Exemplare der zweiten Auflage hinschicken - wenn ich - wie ich vorhabe - eine solche mache. Wenn Sie es für angebracht halten, darüber in den Zeitungen ein Wort zu verlieren, möchte ich Sie bitten, mir diese zu schicken. Sehr begierig, ihre Meinung kennenzulernen, verbleibe ich - mein Herr - als Ihr sehr geringer und ergebener Diener,
L'Abbé Cochet
Transkription: Gisela Clauß (RGZM), Übersetzung: Hermann Ament
4 Blatt
Papier, Thermopapier
Brief
Französisch
Dieppe (Frankreich) - Absendeort
Paris (Frankreich) - Erwähnt
Mainz - Erwähnt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
13.05.2026, 11:29 MESZ
Namensnennung 4.0 International