Stiftungen: Hombergk-Schenklengsfeldsche Stiftung [und andere Stiftungen zu Marburg] (Bestand)
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Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Nichtstaatliche Archive und Deposita >> Vereine, Stiftungen, Parteien und Verbände >> Stiftungen
Anf. 16.Jahrhundert - 1930
Enthält: Der Bestand enthält außer der Überlieferung der Hombergk-Schenklengsfeldschen Stiftung aufgrund der gemeinsamen Verwaltung auch Archivalien mehrerer anderer Stiftungen zu Marburg.
Bestandsgeschichte: u.a. weitere Acc. 2014/41
Geschichte des Bestandsbildners: a) Hombergk-Schenklengsfeldsche Stiftung: Von Katharina Louisa Michaelis (gest. 1789), geb. Hombergk zu Schenklengsfeld, Gemahlin des Professors der Medizin Georg Philipp Michaelis, zu Marburg (Ockershausen) testamentarisch zum Unterhalt von armen Witwen und Waisen errichtet. Akten der Stiftungsverwaltung, Rechnungen, Belege, Protokolle usw., 1789 - 20. Jahrhundert; außerdem Akten, Stammtafeln usw. der eigenen und verwandter Familien sowie von Vorbesitzern der Güter, ab Anf. 16. Jahrhundert, u.a.: Feige, Schrendeisen, Lersner, Heinzenberger, Chelius, Scheffer, Pauli, von Capella, von Mansbach, Gerlach, Kolbe, Hombergk, Michaelis.
b) Michaelissche Stiftung (z.T. ehem. Best. 326/12 u. 13): Von Ulrike Eleonore Michaelis (gest. 1798), Tochter des Universitäts-Apothekers zum Schwan Johann Ferdinand Michaelis, des Bruders von Prof. Dr.Georg Philipp Michaelis, zu Marburg testamentarisch errichtet zur Unterstützung armer Anverwandter, sodann von schriftsässigen verwaisten Mädchen, ausgeschlossen Töchter von Universitätsverwandten, sowie von tauben, blinden und stummen Mädchen. Akten der Stiftungsverwaltung, Rechnungen, Belege, Protokolle, 1798-1924.
c) Seippsche Stiftung (z.T. ehem. Best. 326/13): Von Sybille Friederike Eckstein (gest. 1808), geb. Seip(p), Gemahlin des Kaufmanns Johann Peter Eckstein zu Marburg, errichtet zur Unterstützung der Stadt-Armen in Marburg und von Witwen und Waisen schriftsässiger Beamter aus dem Oberfürstentum Hessen. Akten der Stiftungsverwaltung, Rechnungen, Belege, Protokolle, 1809-1930 (einschließlich Seippsche Ne-benstiftung und Adolph-Lotzsche Familienstiftung).
d) Seippsche Nebenstiftung (Adolphsches Legat) (ehem. Best. 326/13): Von Luise Adolph, geb. Lotz, Witwe des Rechtsanwalts Heinrich Adolph, zu Jesberg, 1872 testamentarisch errichtet zur Unterstützung von Witwen und weiblichen Waisen der gebildeten Stände, vorrangig der Familien Adolph und Lotz; der Seippschen Stiftung zur Verwaltung angeschlossen.
e) Adolph-Lotzsche Familienstiftung (z.T. ehem. Best. 326/13): Von Luise Adolph, geb. Lotz, Witwe des Rechtsanwalts Heinrich Adolph, zu Jesberg, 1872 testamentarisch errichtet zur Unterstützung von bedürftigen Angehörigen der Familien Adolph und Lotz und von männlichen Angehörigen derselben zur Ausbildung auf Universitäten und Schulen; der Seippschen Stiftung zur Verwaltung angeschlossen.
f) Bodesche Stiftung: Testamentarisch errichtetes Familienstipendium. Akten der Stiftungsverwaltung, Rechnungen, 1890-1909.
g) Riegelmannsches Benefizium: Von Heinrich Anton Riegelmann, Kaufmann zu Marburg, und seiner Gemahlin Anna Katharina, geb. Schellhase, mit Testament von 1771 errichtetes Stipendium zum Studium und zur Ausbildung der Kinder ihrer Familienstämme. Akten der Stiftungsverwaltung, Rechnungen, Belege, Stammtafeln der berechtigten Familien, (1771), 1779-1866, 1921/1922.
h) Luther. Schuldiener-Kasse zu Marburg: Belege-zur Stumpfrechnung 1822.
i) Reform. Schuldiener-Kasse zu Marburg: Protokoll und Akten der Revision 1853.
k) Reform. Schullehrer-Witwenkasse zu Marburg: Protokoll und Akten der Revision 1853.
l) Industrieschulkasse zu Marburg: Protokoll und Akten der Revision 1853.
Findmittel: Handschriftl. Findbuch mit späteren Ablieferungslisten
Findmittel: Arcinsys-Datenbank (für Acc. 2014/41)
Referent: Herr Klingelhöfer
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 11.12.2015
Bestandsgeschichte: u.a. weitere Acc. 2014/41
Geschichte des Bestandsbildners: a) Hombergk-Schenklengsfeldsche Stiftung: Von Katharina Louisa Michaelis (gest. 1789), geb. Hombergk zu Schenklengsfeld, Gemahlin des Professors der Medizin Georg Philipp Michaelis, zu Marburg (Ockershausen) testamentarisch zum Unterhalt von armen Witwen und Waisen errichtet. Akten der Stiftungsverwaltung, Rechnungen, Belege, Protokolle usw., 1789 - 20. Jahrhundert; außerdem Akten, Stammtafeln usw. der eigenen und verwandter Familien sowie von Vorbesitzern der Güter, ab Anf. 16. Jahrhundert, u.a.: Feige, Schrendeisen, Lersner, Heinzenberger, Chelius, Scheffer, Pauli, von Capella, von Mansbach, Gerlach, Kolbe, Hombergk, Michaelis.
b) Michaelissche Stiftung (z.T. ehem. Best. 326/12 u. 13): Von Ulrike Eleonore Michaelis (gest. 1798), Tochter des Universitäts-Apothekers zum Schwan Johann Ferdinand Michaelis, des Bruders von Prof. Dr.Georg Philipp Michaelis, zu Marburg testamentarisch errichtet zur Unterstützung armer Anverwandter, sodann von schriftsässigen verwaisten Mädchen, ausgeschlossen Töchter von Universitätsverwandten, sowie von tauben, blinden und stummen Mädchen. Akten der Stiftungsverwaltung, Rechnungen, Belege, Protokolle, 1798-1924.
c) Seippsche Stiftung (z.T. ehem. Best. 326/13): Von Sybille Friederike Eckstein (gest. 1808), geb. Seip(p), Gemahlin des Kaufmanns Johann Peter Eckstein zu Marburg, errichtet zur Unterstützung der Stadt-Armen in Marburg und von Witwen und Waisen schriftsässiger Beamter aus dem Oberfürstentum Hessen. Akten der Stiftungsverwaltung, Rechnungen, Belege, Protokolle, 1809-1930 (einschließlich Seippsche Ne-benstiftung und Adolph-Lotzsche Familienstiftung).
d) Seippsche Nebenstiftung (Adolphsches Legat) (ehem. Best. 326/13): Von Luise Adolph, geb. Lotz, Witwe des Rechtsanwalts Heinrich Adolph, zu Jesberg, 1872 testamentarisch errichtet zur Unterstützung von Witwen und weiblichen Waisen der gebildeten Stände, vorrangig der Familien Adolph und Lotz; der Seippschen Stiftung zur Verwaltung angeschlossen.
e) Adolph-Lotzsche Familienstiftung (z.T. ehem. Best. 326/13): Von Luise Adolph, geb. Lotz, Witwe des Rechtsanwalts Heinrich Adolph, zu Jesberg, 1872 testamentarisch errichtet zur Unterstützung von bedürftigen Angehörigen der Familien Adolph und Lotz und von männlichen Angehörigen derselben zur Ausbildung auf Universitäten und Schulen; der Seippschen Stiftung zur Verwaltung angeschlossen.
f) Bodesche Stiftung: Testamentarisch errichtetes Familienstipendium. Akten der Stiftungsverwaltung, Rechnungen, 1890-1909.
g) Riegelmannsches Benefizium: Von Heinrich Anton Riegelmann, Kaufmann zu Marburg, und seiner Gemahlin Anna Katharina, geb. Schellhase, mit Testament von 1771 errichtetes Stipendium zum Studium und zur Ausbildung der Kinder ihrer Familienstämme. Akten der Stiftungsverwaltung, Rechnungen, Belege, Stammtafeln der berechtigten Familien, (1771), 1779-1866, 1921/1922.
h) Luther. Schuldiener-Kasse zu Marburg: Belege-zur Stumpfrechnung 1822.
i) Reform. Schuldiener-Kasse zu Marburg: Protokoll und Akten der Revision 1853.
k) Reform. Schullehrer-Witwenkasse zu Marburg: Protokoll und Akten der Revision 1853.
l) Industrieschulkasse zu Marburg: Protokoll und Akten der Revision 1853.
Findmittel: Handschriftl. Findbuch mit späteren Ablieferungslisten
Findmittel: Arcinsys-Datenbank (für Acc. 2014/41)
Referent: Herr Klingelhöfer
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 11.12.2015
6,16 MM
Bestand
Korrespondierende Archivalien: b) Best. 19 b Nr.420 [Testament der Stifterin]; 165; 330 Marburg C; Rechnungen II Marburg
Korrespondierende Archivalien: c) Best. 165; 330 Marburg C; Rechnungen II Marburg
Korrespondierende Archivalien: a) Urkunden X 4 b Marburg: Hombergk-Schenklengsfeldsche Stiftung, Best. 165; 330 Marburg C; Rechnungen II Marburg und Ockershausen
Korrespondierende Archivalien: k) und l) Best. 330 Marburg A
Korrespondierende Archivalien: c) Best. 165; 330 Marburg C; Rechnungen II Marburg
Korrespondierende Archivalien: a) Urkunden X 4 b Marburg: Hombergk-Schenklengsfeldsche Stiftung, Best. 165; 330 Marburg C; Rechnungen II Marburg und Ockershausen
Korrespondierende Archivalien: k) und l) Best. 330 Marburg A
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
10.06.2025, 8:12 AM CEST