Oberfinanzdirektion Freiburg (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Freiburg, F 200/7
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> Baden-Württemberg 1952 ff.: Ober- und Mittelbehörden >> Geschäftsbereich Finanzministerium >> Oberfinanzdirektion Freiburg und der Oberfinanzdirektion Freiburg zugeordnete Landesdienststellen
(1888 - 1937) 1938 - 1960 (1961 - 2007)
Einleitung: In (Süd-)Baden wurde im März 1950 als Mittelinstanz der Finanzverwaltung ein Oberfinanzpräsidium mit Sitz in Freiburg errichtet (ehemalige Abteilung für Steuern und Zölle des Bad. Finanzministeriums). Im Zuge der Neuordnung der Finanzverwaltung in Deutschland aufgrund des Bundesgesetzes über die Finanzverwaltung vom 6. September 1950 trat an die Stelle des Oberfinanzpräsidiums Freiburg die Oberfinanzdirektion, die im Land (Süd-) Baden bzw. im Regierungsbezirk Freiburg sowohl Aufgaben der Bundes- wie auch der Landesfinanzverwaltung wahrnahm. Neben anderen Aufgaben war die Oberfinanzdirektion Freiburg auch für die Verwaltung der gesperrten und kontrollierten Vermögen zuständig, ebenso wie für die Rückerstattung, soweit das Land und die frühere NSDAP in Anspruch genommen wurden. Der Bestand F 200/7 enthält vor allem Einzelfallakten zu diesem Bereich. Beim Großteil der Akten handelt es sich um Wiedergutmachungsvorgänge samt Vermögenskontrolle, aber auch um Kontrolle alliierter Vermögen, Heimfall und Abwicklung früheren NS-Vermögens, wobei sich diese Aufgaben in den Akten oft nicht genau abgrenzen lassen. Der Bestand F 200/7 wurde 1991 vom Generallandesarchiv Karlsruhe im Rahmen des Beständeaustausches an das Staatsarchiv Freiburg abgegeben und 1997 vorläufig verzeichnet. Angesichts des hohen Quellenwerts wurde er nunmehr neu erschlossen, wobei weitere Informationen wie das Restitutionsobjekt mit aufgenommen wurden. Die ursprüngliche Ordnung alphabetisch nach Gemeinden wurde weitgehend beibehalten sowie die Akten innerhalb der Orte nach Personen sortiert. Bei der Neuverzeichnung wurde außerdem der Bestand F 200/8 integriert, der allgemeine Akten zur Behördenorganisation enthielt. Der Bestand wurde von Edgar Hellwig, Sinah Panizic, Annette Riek, Anja Schellinger und Annika Scheumann verzeichnet. Planung, Koordination und Schlusskorrektur des Findbuchs erledigte die Unterzeichnende. Der Bestand umfasst nunmehr 4001 Nummern in 45,5 lfd. m. Er unterliegt zu großen Teilen noch personenschutzrechtlichen Bestimmungen des Archivgesetzes und kann deswegen nur in Teilen online recherchiert werden. Freiburg, Dezember 2018 Annette Riek
Nr. 1 - 4001
Bestand
Freiburg im Breisgau FR; Oberfinanzdirektion
Arisierung
Oberfinanzdirektion Freiburg
Restitution
Vermögenskontrolle
Wiedergutmachung
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:41 PM CET
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