Cunrad Herr zu Bickenbach stiftet auf der Burg zu Klingenberg eine ewige Messe auf einem dazu errichteten Altar, wofür jeweils er und seine Erben den Kaplan ernennen sollen, und erbittet dazu die Einwilligung des Grafen Johann zu Wertheim, von dem die Hälfte der Pfarre daselbst zu Lehen rührt. Die Opfer auf diesem Altar sollen halb dem Pfarrer oder seinem Vikar und halb dem Kaplan gehören, nur die vier rechten Opfer dem Pfarrer oder seinem Vikar ganz. Im übrigen soll der Kaplan der Pfarre an ihren Rechten und Einkünften keinen Abtrag tun.
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Cunrad Herr zu Bickenbach stiftet auf der Burg zu Klingenberg eine ewige Messe auf einem dazu errichteten Altar, wofür jeweils er und seine Erben den Kaplan ernennen sollen, und erbittet dazu die Einwilligung des Grafen Johann zu Wertheim, von dem die Hälfte der Pfarre daselbst zu Lehen rührt. Die Opfer auf diesem Altar sollen halb dem Pfarrer oder seinem Vikar und halb dem Kaplan gehören, nur die vier rechten Opfer dem Pfarrer oder seinem Vikar ganz. Im übrigen soll der Kaplan der Pfarre an ihren Rechten und Einkünften keinen Abtrag tun.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 14 Lade XX Nr. 22
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 14 Pfarreien der Grafschaft Wertheim (Lade XIX-XX)
Pfarreien der Grafschaft Wertheim (Lade XIX-XX) >> 3. 1401-1450
1404 Juli 11 (1404 am ffritag vor sant Margarethentag)
Urkunden
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel
Druck: Regest: Engel, Urkundenregesten Nr. 94
Siegelbeschreibung: 1 Siegel
Druck: Regest: Engel, Urkundenregesten Nr. 94
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland