Urkundliche Notiz, dass am 3.12.1504 der Münzmeister Martin Lerch Rechnung über alles, was er in den letzten Jahren gemünzt oder gekauft hat, abgelegt hat. Unter Berücksichtigung der 4.000 Gulden, die ihm der Pfalzgraf als Vorlage geliehen hat, bleibt der Münzmeister nach Verrechnung dem Pfalzgrafen 1.283 Gulden und 20 Albus schuldig. 648 Gulden und 1 Ort hat der Münzmeister in Nürnberg bei seinem Handelsvertreter (sins factors) Kunz Herz. Auch wenn er diesen letztgenannten Betrag nicht herausgegeben kann, soll ihm dies abgezogen werden. All dies wurde in Gegenwart des Kammermeisters Philipp von Gemmingen und des Sekretärs Siegmund Hess und des Hofpfarrers Meister Johannes (Hans) Herbst von Lauterburg (Lutterburg) gerechnet, worüber zweigleich lautende Zettel als Urkunden erstellt wurden.

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Baden-Württemberg
Objekt beim Datenpartner