Akten des Landgrafen Wilhelm: Vollmachten und Instruktion für den hessischen Gesandten Kanzler Heinrich Lersner, Briefwechsel mit ihm, seinem Mitgesandten Johann Milchling v. Schönstadt, dem Pfalzgrafen Wolfgang und dem Grafen Johann von Waldeck. Entwürfe und Abschriften der bei den Vertragsverhandlungen entstandenen Schriftstücke. Schreiben des Königs und der in Passau versammelten Gesandten. Bürgschafts- (Ausfertigung auf Pergament im Samtarchive II 68, 39) und Vertragsurkunden. (Ausfertigungen (Juli 16. und August 2.) im Samtarchive II 68, 38 und 86 Nachtrag Nr. 1) Nebenabschied des Kurfürsten Moritz. (Ausfertigungen (Juli 16 und 2. August) im Samtarchive II 64, 36)
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Akten des Landgrafen Wilhelm: Vollmachten und Instruktion für den hessischen Gesandten Kanzler Heinrich Lersner, Briefwechsel mit ihm, seinem Mitgesandten Johann Milchling v. Schönstadt, dem Pfalzgrafen Wolfgang und dem Grafen Johann von Waldeck. Entwürfe und Abschriften der bei den Vertragsverhandlungen entstandenen Schriftstücke. Schreiben des Königs und der in Passau versammelten Gesandten. Bürgschafts- (Ausfertigung auf Pergament im Samtarchive II 68, 39) und Vertragsurkunden. (Ausfertigungen (Juli 16. und August 2.) im Samtarchive II 68, 38 und 86 Nachtrag Nr. 1) Nebenabschied des Kurfürsten Moritz. (Ausfertigungen (Juli 16 und 2. August) im Samtarchive II 64, 36)
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.28 Passauer Vertrag bis Einholung des Landgrafen
April - August 1552
Enthält: 1552 April. Resolution des Kaisers aus Linz wegen Freilassung des Landgrafen Philipp. Die dem Kurfürsten Moritz aus Innsbruck mitgegebenen Bedenken des Landgrafen Wilhelm (Ermahnung des Kaisers an Herzog Heinrich von Braun schweig zur Treue)
Enthält: Mai. Das Stift Münster als Kriegskostenentschädigung für Hessen, wenn Bischof Franz zurücktritt. Lersners Absendung nach Passau. Anweisungen des Landgrafen zur Führung der Verhandlungen. Besprechungen Lersners mit dem Kurfürsten Moritz. Dessen Bedenken gegen die hessischen Forderungen: Entschädigung durch fuldische und mainzische Gebietsteile, Aufhebung der Kapitulation, Wiederauslieferung der Akten und Aufhebung des nassauischen Urteils. Hereinziehung der anderen Stände in die Verhandlungen durch König Ferdinand. Gravamina deutscher Nation, hessische Gravamina. Verlangte Verlängerung des Waffenstillstandes
Enthält: Juni - August. Beharren des Landgrafen bei seinen Forderungen. Überreichung der sächsischen Artikel an den König. Empfang der hessischen Gesandten durch diesen. Verhalten Adam Trotts. Vorgehen Kurts v. Hanstein. Präsenzliste. Beschwerliche Antwort des Königs an den Kurfürsten Moritz (Rüstungen der Kaiserlichen). Replik des Kurfürsten. Verhandlungen der Gesandten mit dem Bischof von Bayonne. Verwundung des Grafen von Castell. Zureden des Kurfürsten Moritz zur Herabsetzung der hessischen Forderungen. Heimliche Abreise des Bischofs zu Landgraf Wilhelm. Mainzische Schadenersatzansprüche aus dem Jahre 1546. Vertrag mit dem Deutschen Orden und mit Solms. Verhandlungen mit den kurmainzischen Gesandten. Beschleunigung der Verhandlungen zwischen dem König und dem Kurfürsten Moritz. Vertragsartikel: Erledigung des Landgrafen, Religion, Friede und Recht, Gravamina, Frankreich, Ausnehmung der in kaiserlicher Ungnade Befindlichen, mainzische Obligation. Erkundigung Wolfgangs über den Stand der Verhandlungen. Bürgschaft der Kurfürsten Moritz von Sachsen, Joachim von Brandenburg und des Pfalzgrafen Wolfgang beim Kaiser für die Erfüllung des Passauer Vertrags durch den Landgrafen Philipp. Bedingte Annahme des Vertrags durch Landgraf Wilhelm nach Ankunft der Kurfürsten im Lager. Ratifikation der hallischen Kapitulation. Entwurf der Ratifikation des Vertrags. Benennung der Grafen von Öttingen, Georgs v. Ravensberg und Georg Weises im Vertrag. Neue Verhandlungen in Passau nach der Rückkehr des Kurfürsten und dem Eintreffen der Entscheidung des Kaisers. Geleitsgesuch der reichsständischen Gesandten. Annahme des Vertrags durch die hessischen Gesandten. Geheime Verhandlung des Grafen Johann von Waldeck mit dem Bischof von Münster wegen dessen Abdankung
Enthält: Bedenken des Bischofs. Nebenabkommen zwischen Kurfürst Moritz und Burggraf Heinrich von Meißen. Vertrag zwischen dem König und Herzog Christoph von Württemberg in Passau. (Abschrift ebenda II 342, 90 (98)) Gesandtschaft des Königs Ferdinand und der Stände zum Landgrafen Wilhelm nach dem Lager vor Frankfurt
Enthält: Mai. Das Stift Münster als Kriegskostenentschädigung für Hessen, wenn Bischof Franz zurücktritt. Lersners Absendung nach Passau. Anweisungen des Landgrafen zur Führung der Verhandlungen. Besprechungen Lersners mit dem Kurfürsten Moritz. Dessen Bedenken gegen die hessischen Forderungen: Entschädigung durch fuldische und mainzische Gebietsteile, Aufhebung der Kapitulation, Wiederauslieferung der Akten und Aufhebung des nassauischen Urteils. Hereinziehung der anderen Stände in die Verhandlungen durch König Ferdinand. Gravamina deutscher Nation, hessische Gravamina. Verlangte Verlängerung des Waffenstillstandes
Enthält: Juni - August. Beharren des Landgrafen bei seinen Forderungen. Überreichung der sächsischen Artikel an den König. Empfang der hessischen Gesandten durch diesen. Verhalten Adam Trotts. Vorgehen Kurts v. Hanstein. Präsenzliste. Beschwerliche Antwort des Königs an den Kurfürsten Moritz (Rüstungen der Kaiserlichen). Replik des Kurfürsten. Verhandlungen der Gesandten mit dem Bischof von Bayonne. Verwundung des Grafen von Castell. Zureden des Kurfürsten Moritz zur Herabsetzung der hessischen Forderungen. Heimliche Abreise des Bischofs zu Landgraf Wilhelm. Mainzische Schadenersatzansprüche aus dem Jahre 1546. Vertrag mit dem Deutschen Orden und mit Solms. Verhandlungen mit den kurmainzischen Gesandten. Beschleunigung der Verhandlungen zwischen dem König und dem Kurfürsten Moritz. Vertragsartikel: Erledigung des Landgrafen, Religion, Friede und Recht, Gravamina, Frankreich, Ausnehmung der in kaiserlicher Ungnade Befindlichen, mainzische Obligation. Erkundigung Wolfgangs über den Stand der Verhandlungen. Bürgschaft der Kurfürsten Moritz von Sachsen, Joachim von Brandenburg und des Pfalzgrafen Wolfgang beim Kaiser für die Erfüllung des Passauer Vertrags durch den Landgrafen Philipp. Bedingte Annahme des Vertrags durch Landgraf Wilhelm nach Ankunft der Kurfürsten im Lager. Ratifikation der hallischen Kapitulation. Entwurf der Ratifikation des Vertrags. Benennung der Grafen von Öttingen, Georgs v. Ravensberg und Georg Weises im Vertrag. Neue Verhandlungen in Passau nach der Rückkehr des Kurfürsten und dem Eintreffen der Entscheidung des Kaisers. Geleitsgesuch der reichsständischen Gesandten. Annahme des Vertrags durch die hessischen Gesandten. Geheime Verhandlung des Grafen Johann von Waldeck mit dem Bischof von Münster wegen dessen Abdankung
Enthält: Bedenken des Bischofs. Nebenabkommen zwischen Kurfürst Moritz und Burggraf Heinrich von Meißen. Vertrag zwischen dem König und Herzog Christoph von Württemberg in Passau. (Abschrift ebenda II 342, 90 (98)) Gesandtschaft des Königs Ferdinand und der Stände zum Landgrafen Wilhelm nach dem Lager vor Frankfurt
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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