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Esselborn: Jakob Geier und Barbara, Eheleute zu Esselborn, beurkunden, dass sie dem Alzeyer Bürger Mathias Keßler 110 fl. schulden, die sie ihm mi...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 4 Orte, Buchstabe E >> 4.12 Esselborn
1612 Februar 24
Kurpfalz
Ausfertigung, Papier, aufgedrücktes Gerichtssiegel unter Papier, letzte halbe Seite (meit Siegel) abgerissen, liegt lose bei
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Der geben uff Faßnacht ihm ihar nach Christi unseres lieben Herren und Seligmachers geburt 1612
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Esselborn: Jakob Geier und Barbara, Eheleute zu Esselborn, beurkunden, dass sie dem Alzeyer Bürger Mathias Keßler 110 fl. schulden, die sie ihm mit 5,5 Gulden Zins zu Fastnacht 1613 zurückzahlen wollen. Sie verpfänden ihm dafür Güter in Esselborner Gemarkung. Das Gericht erachtet die Unterpfänder, die der Gläubiger bei versäumter Zahlung in Besitz nehmen darf, als ausreichend.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: jacob geyer zu esselbron verschreibe uber 110 fl...
Vermerke (Urkunde): Siegler: Gericht zu Esselborn
maschinenschriftliches Vollregest mit Aufzählung aller Güter und Anlieger liegt bei siehe auch A 2 52/3: Abschrift der Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.