Materialsammlung Gerhard Assfahl (* 1924 + 2007) (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 40/11
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Sammlungen >> Sammlungen zur Landesgeschichte und Landeskunde >> Wissenschaftliche Nachlässe von Archivaren und Historikern (20. Jh.)
Inhalt und Bewertung
Der vorliegende Bestand wurde dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart am 17. Oktober 1983 von Studiendirektor a. D. Dr. Gerhard Aßfahl aus Zaberfeld übergeben. Er stellt eine Materialsammlung dar zur Familie, Person, zum Leben und Werk von Bernhard Schaffalitzki von Muckendell. Aßfahl arbeitete über ihn in den Jahren 1969 bis 1971, Ergebnis war sein Beitrag "Berhard Schaffalitzki von Muckendell. Offizier, Diplomat und Freund von Kunst und Wissenschaft. 1591-1641", in: Lebensbilder aus Schwaben und Franken Bd. 12, hrsg. von Robert Uhland, Stuttgart 1972, S. 66 - 99.
Bernhard Schaffalitzki von Muckendell, eine Persönlichkeit aus der Zeit des 30jährigen Krieges, war venezianischer, württembergischer und eidgenössischer Kriegsrat, stand während des Krieges als Generalmajor und Oberst in schwedischen und französischen Diensten und war auch für die Konföderierten evangelischen Fürsten tätig.
Der vorliegende Bestand wurde dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart am 17. Oktober 1983 von Studiendirektor a. D. Dr. Gerhard Aßfahl aus Zaberfeld übergeben. Er stellt eine Materialsammlung dar zur Familie, Person, zum Leben und Werk von Bernhard Schaffalitzki von Muckendell. Aßfahl arbeitete über ihn in den Jahren 1969 bis 1971, Ergebnis war sein Beitrag "Berhard Schaffalitzki von Muckendell. Offizier, Diplomat und Freund von Kunst und Wissenschaft. 1591-1641", in: Lebensbilder aus Schwaben und Franken Bd. 12, hrsg. von Robert Uhland, Stuttgart 1972, S. 66 - 99. Bernhard Schaffalitzki von Muckendell, eine Persönlichkeit aus der Zeit des 30jährigen Krieges, war venezianischer, württembergischer und eidgenössischer Kriegsrat, stand während des Krieges als Generalmajor und Oberst in schwedischen und französischen Diensten und war auch für die Konföderierten evangelischen Fürsten tätig. Bei der Ordnung und Verzeichnung des Materials wurden zehn Büschel gebildet, die in drei Gruppen eingeteilt werden konnten. Die erste Gruppe umfasst den Text des Beitrages von Aßfahl mit Manuskript und Anmerkungen, die zweite Quellen (Kopien oder -Abschriften) über Bernhard Schaffalitzki von Muckendell und die dritte Materialien zur Geschichte des 17. Jahrhunderts allgemein. Der Bestand wurde in der ersten Oktoberhälfte 1987 im Rahmen der Ausbildung von Inspektorenanwärterin Sabine Schnell unter Anleitung des Unterzeichneten verzeichnet. Die Eingabe in den Computer besorgten Frau Schnell und der Unterzeichnete. Der Bestand umfasst 11 Büschel in 0,1 lfd. m. Stuttgart, im Juli 1989 Peter Schiffer
10 Büschel
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ
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