Wenzel, Römischer König und König zu Böhmen, stellte eine Pfandverschreibung aus, worin er Rudolf [III.] und Albrecht [III.], Herzogen zu Sachsen[-Wittenberg], wegen der ihnen und ihren Vorfahren von seinem Vater, Kaiser Karl IV, als er noch Römischer König war, auf sein Kloster Doberlug (Dobrlug) in seinem Lande zu Lausitz (Lusicz) getanen Verschreibung und namentlich wegen der Kost und Zehrung, die gedachter Herog Rudolf [III.] jetzt in seinem Dienst zu Ungarn getan hat, erwähntes Kloster mit seinem Zubehör für 4000 Schock Groschen Prager Münze eingibt und befiehlt, mit Weisung an Abt und Konvent daselbst, sich an die gedachten Herzoge zu halten, bis es wieder zur Krone Böhmen gelöst werde.