Reparaturen und bauliche Veränderungen an den Kasernen
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Stadtarchiv Worms, 005/1, 00482
005/1 - Stadtverwaltung Worms (1815-1945), Akten
005/1 - Stadtverwaltung Worms (1815-1945), Akten >> VIII. Militär- und Kriegsangelegenheiten >> VIII.02. Militärbedürfnisse >> VIII.02.a. Militärgebäude
1862 - 1883
Enthält: u. a. Korrespondenz Bürgermeisterei Worms, Commando des Großherzogl. Infanterieregiments bzw. Garnisons-Verwaltung betr. Bau- und Reparaturmaßnahmen in den Kasernen; verschiedene Maßnahmen in der Domdechaneikaserne (u. a. Neuaufbau der Abtrittsmauer auf dem Glaskopf; Baufälligkeit eines Kamins; Dachfenster in der Rüstkammer), in der Pfalzgrafenhofkaserne (u. a. Reparatur von vier steinernen Freitreppen und einer Holztreppe); Erweiterung der beiden Kasernen zu Worms (1862), mit Belegungsangaben zur Domdechaneikaserne und zur Pfalzgrafenbaukaserne; Erbauung eines Pferdestalls in der Pfalzgrafenhofkaserne (1864; auf Gesuch des Kasernenkommandanten Caspary, auf eigene Kosten Unterstellmöglichkeit für sein Pferd zu schaffen); Schaffung neuer Mannschaftsräume in den Kasernen durch Umwandlung der Büchsenmacherwerkstätten (1868); Projekt: Ankauf der Gebäude der Wollengarn-Spinnerei Worms zur Einrichtung einer Kaserne (1869; Korrespondenz, Berechnungen; [nicht umgesetzt, die Gebäude wurden an die Kammgarnspinnerei Bietigheim veräußert]); Voranschlag über verschiedene Bauveränderungen und -herstellungen in der Domdechaneikaserne; Bauaufnahme von den größeren baulichen Reparaturen des Garnison-Lazarett zu Worms für 1873, Berücksichtigung dringlichster Maßnahmen im Hinblick auf den neubau eines Lazaretts (1874); Übernahmeerklärungen von Handwerkern für Arbeiten an der Domdechaneikaserne; Bauaufnahme der Großherzoglichen Garnison-Verwaltung zu Worms für 1872 [beschädigt, eingerissen], desgl. für 1877/78; Lieferung von steinernen Treppentritten für die Domdechaneikaserne (mit Skizzen, Profil der Stufen, von Peter Mahn aus Neckarsteinach, 1876); Bericht des Stadtbaumeisters Euler betr. vermultich vorsätzlichen Beschädigungen von Türen und Füllungen; Anfrage der Garnisonsverwaltung betr. nähere (historische) Angaben zu den beiden Kasernen, beantwortung durch Heimburg (Aug. 1884); angeblicher Schwammbefall an Fußböden in der Pfalzgrafenhof-Kaserne (mit Bericht Stadtbaumeister Euler - kein Befund, 1883)
Darin: Belegungsplan der Domdechanei-Kaserne in Worms, desgl. der Pfalzgrafenhof-Kaserne (beide 1872); Lageplan der Wollengarn-Spinnerei (Architekt Johann Seidl; Situationsplan, mit Anrainer bzw. Umfeld, u. a. Alter Friedhof, Kunstwollen-Fabrik, M. Köhler, Conrad Zerban); kurze Darstellung der Geschichte der Wormser Kasernen von Bürgermeister Heimburg, 1880 Aug. 26; Rheinischer Herold (Beilage zu Nr. 121 vom 9. Okt. 1869; mit befürwortenden Äußerungen zum Projekt Wollengarn-Spinnerei, Vorschläge zur Umnutzung der alten Kasernen, u. a. Domdechaneikaserne für ein neues Schulhaus und als Museum); Rheinischer Herold vom 30. Sept. 1869 (Nr. 117; Kritik an den Ankaufsplänen "Soll die Stadt Worms die Gebäulichkeiten der ehemaligen Wollengarnspinnerei zu einer Kaserne ankaufen?"); Brief Dr. Schneider an Bürgermeister (Heimburg; 11. März 1877; Anregung sich aktiv bei der Reichsregierung um die Garnisonierung eines Regimentes in Worms zu bemühen), Schreiben Roemheld an Heimburg (Darmstadt, 17. März 1877, Antwort auf dessen Schreiben vom 12. März) mit detaillierten Ausführungen, Voraussetzungen und Erfordernissen zur Stationierung eines Regiments in einer Stadt
Darin: Belegungsplan der Domdechanei-Kaserne in Worms, desgl. der Pfalzgrafenhof-Kaserne (beide 1872); Lageplan der Wollengarn-Spinnerei (Architekt Johann Seidl; Situationsplan, mit Anrainer bzw. Umfeld, u. a. Alter Friedhof, Kunstwollen-Fabrik, M. Köhler, Conrad Zerban); kurze Darstellung der Geschichte der Wormser Kasernen von Bürgermeister Heimburg, 1880 Aug. 26; Rheinischer Herold (Beilage zu Nr. 121 vom 9. Okt. 1869; mit befürwortenden Äußerungen zum Projekt Wollengarn-Spinnerei, Vorschläge zur Umnutzung der alten Kasernen, u. a. Domdechaneikaserne für ein neues Schulhaus und als Museum); Rheinischer Herold vom 30. Sept. 1869 (Nr. 117; Kritik an den Ankaufsplänen "Soll die Stadt Worms die Gebäulichkeiten der ehemaligen Wollengarnspinnerei zu einer Kaserne ankaufen?"); Brief Dr. Schneider an Bürgermeister (Heimburg; 11. März 1877; Anregung sich aktiv bei der Reichsregierung um die Garnisonierung eines Regimentes in Worms zu bemühen), Schreiben Roemheld an Heimburg (Darmstadt, 17. März 1877, Antwort auf dessen Schreiben vom 12. März) mit detaillierten Ausführungen, Voraussetzungen und Erfordernissen zur Stationierung eines Regiments in einer Stadt
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15.12.2023, 15:52 MEZ
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