Die Gebrüder Berthold und Ulrich Jäger, Bürger zu Ehingen [Alb-Donau-Kreis], verkaufen der Ulmer Bürgerin Jutta ("Gu/o/te") Brüstner, Witwe des Johann Brüstner, den Halbteil eines Hofes in Griesingen [Alb-Donau-Kreis], den sie von ihrem Vetter Walter Jäger, Propst zu Pfirt ("Phyrt") [heute Ferrette/Frankreich], gekauft haben. Die andere Hälfte des Hofes haben sie ihr schon früher [vgl. A Urk. 0859 vom 18. Oktober 1399] verkauft. Den Hof bewirtschaftet derzeit Johann Schwarz. Von dem verkauften Halbteil zinst er jährlich 13 Scheffel Getreide Ehinger Maß, zur Hälfte Fesen und zur Hälfte Hafer, 30 Schilling Heller Heugeld, 1 Muth Öl, 4 Käse, 2 Gänse, 2 Herbsthühner, 60 Eier, eine halbe Weisung oder dafür 18 Heller und 0,5 Fastnachtshuhn. Ausgenommen von dem Kauf sind 3 Tagwerk Wiesen, die auch schon bei dem Verkauf des anderen Halbteils ausgenommen worden waren. Dafür hat ihnen die Käuferin 113 rheinische Gulden bezahlt. Sie übernehmen daher die Gewährleistung für den Verkauf und stellen der Käuferin dafür Bürgen.