Fundgrube (II)
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NL Langenkämper, 28
NL Langenkämper Nachlass Ursela Langenkämper
Nachlass Ursela Langenkämper >> 3. Heimatverein Gütersloh
Enthält: enthält: "Aus der Geschichte der Stadt" (aus dem Einwohnerbuch 1937), Plan von 1822, Kleiderordnung der Herrschaft Rheda von 1783; "Königlicher Besuch" aus "Geschichte der Gemeinde Gütersloh" von Hermann Eickhoff 1903 (über die Besuche diverser preußischer Könige und Prinzen); Dichtungen heimischer Autoren u. a.: "Zum Ehrentag von Gütersloh" von Luise Cremer 1925; Alte Gebräuche in Gütersloh: "Michaelissingen am 29. September" aus "Geschichte der Gemeinde Gütersloh", "In Sunnermanns Winkel" von Fritz Steinhaus (31.12.1924; Übertragung ins Hochdeutsche von Ursela Langenkämper); Gewerbebetriebe Untere Berliner Str. Abschrift aus "Handels- und Fabrikenregister der Provinz Westfalen" Arnsberg 1963 (Verzeichnis der bis zum 01.07.1863 eingetragenen Firmen); Zeitungsbericht "Die Glocke" 27.09.1975: Liste der Unternehmen in GT, die älter als 100 Jahre sind; "Erste Gewerbeausstellung 1883" Die Glocke 28./29.09.1983; "20 Taler Prämie für Charlotte Bermpohl" (1827 bei der Berliner Gewerbeausstellung als Garnspinnerin) Die Glocke 27.09.1975; "Ältere Geschichte der Glockengießer-Familie Fricke zu Gütersloh" von Erich Pott in Gütersloher Beiträge Oktober 1971; Kirchenstuhl-Register für Untere Berliner Str. 1837, Verordnungen den Alten Kirchhof betreffend, u. a.: Bestrafungen für Branntweinausschank 1654 und 1703 aus "Gütersloh Am Alten Kirchplatz", hrsg. vom Heimatverein; "Der Friedhof an der Kirche", ebda: u. a.: 1831 das Grundstück "Unter den Ulmen" als Erweiterung erworben Artikel H. Goldstein, "Begräbnisfeiern in Gütersloh" (ohne Quellenangabe); "Menschenblattern" im Haus Viemann (1835: Buschstr. 69, später Berliner Str. 2), Verurteilung des Goldarbeiters Viemann wegen unterlassener Anzeige (Gutachten von Dr. Tegeler); "Begebenheiten in Gütersloh": u. a. Selbstmorde, 1878 vermutetes Auftreten des Kartoffelkäfers (irrtümlich), 1851 Windhose, 1833 Abkommen zwischen dem Fürsten von Bentheim-Tecklenburg und der Stadt Gütersloh wegen Ablösung der "Gefälle" der Stadt für 5000 Reichstaler; September 1834: Ablehnung der Klage des Fürstenhauses wegen der "Dienstgelder" der Stadt; Abschnitt "Justiz" aus "Geschichte der Stadt Gütersloh" von Hermann Eickhoff"; "Lustseuche" in Gütersloh 1825: 1825 Schreiben des Landrats v. Trzebiatowski an den Bürgermeister betr. Lustseuche, 1850 Schreiben der Stadt an das Amt Heepen betr. "Winkelhurerei" der Auguste Wiegman; "Gütersloher Zeitung" 13.11.1925: "Schleichendes Fieber. Ein offenes Wort an die Männerwelt von Gütersloh", von Pfarrer Müller; "Gesundheitswesen und Polizei" (aus dem Verwaltungsbericht 1896/1907), u. a. Vorsorgemaßnahmen gegen Cholera 1892; 1881 Brand: Bürgermeister Mangelsdorf ruft zu Spenden für die Opfer des Brandes bei Schuhmacher Potthoff und Bäckermeister Fricke, Spendenliste, Übersicht über die Verteilung, Rechnungen über die verbrannten Gegenstände; Festschrift "100 Jahre Feuerwehr"; 1881 Bitte von A. Potthoff um Genehmigung des Neubaus, mit 2 Plänen (1882 Wiederholung der Bitte); 1905 Plan zur Veänderung eines Schaufensters; Liste der zu Stadtverordneten wählbaren Bewohner der unteren Berliner Str. 1847 (Grundeigentum von mindestens 1000 Reichstalern oder jährliches Einkommen von 300 Reichstalern); Liste der jüdischen Anwohner an der unteren Berliner Str.; "Laden-Inhaber-Verein" (voller Name: "Verein der Ladeninhaber von Gütersloh e.V."), Vertrag vom 28.06.1913 über Gewährung von Rabatten, Mitgliederliste, Foto des Vereinsvorstands 1931, "Gütersloher Stadtanzeiger" 18.08.1931: Gütersloher Oktobermesse findet auch dieses Jahr statt, mutiger Brief von Fritz Steinhaus vom 28.05.1933 an den Verein: Polemik gegen Friseur Birkenhage (Parteigenosse) und Ablehnung weiterer Werbung für die Oktoberwoche, Gütersloher Stadtanzeiger vom 01 .04. 1935: Feier zum 25jährigen Bestehen des Vereins, Bericht "Neue Westfälische" 27. 9. 1991: Verein am 24. 10. 1935 aufgelöst, am selben Tag "Ortsgruppe Gütersloh der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel" gegründet (mit "Ortsgruppenleiter"!); ab 1936 Umbenennung der Oktoberwoche in "Michaeliswoche"; Baugeschichte des Gütersloher Rathauses: Axel u. Christa Murken, Artikel: "Die Baugeschichte des alten Gütersloher Rathauses", Gütersloher Beiträöge 24, Juli 1971^: Heinrich Barth stiftet 10 000 Taler für den Rathausbau, Bauzeichnung. Fotos; Art. "Nochmals zum Thema "Baugeschichte des alten Gütersloher Rathauses" von E. Niemöller, Gütersloher Beiträge Oktober 1971: Christian Heyden war Architekt, nicht sein Neffe Adolph Heyden; Straßenbeleuchtung: Art. Gütersloher Zeitung vom 13. 11. 1925; "Gas oder Elektrizität?": Straßenbau und Kanalisation: Art. "Der Straßenbau in früheren Zeiten" (1817ff., u.a. zum Bau der preußischen Chaussee Minden - Koblenz), Verwaltungsbericht 1896/1907: Anlage der Bürgersteige, Kosten für die Stadt, 1851: Revision der Abflußgräben, Liste der Mängel, 1844: Kostenanschlag für den Bau eines Kanals von den Feuerteichen bis zur Dalke, mit 2 Plänen; Neuer Bauplan für die Innenstadt: Zeitungsbericht vom 9. 1. 1966; "Gütersloh vor 100 Jahren" (Stephan Grimm), "Neue Westfälische" 27. 1. 1999: das Ende der KJornmärkte auf der unteren Berliner Straße
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:25 MEZ