Michael Lebhertz, Bürger zu Gammertingen, bekundet, daß er an Hans Dilger und Veit Boch, Pfleger des heiligen Leodegar zu Gammertingen, 42 Pfund in Münz Landeswährung schuldig geworden ist, die sie mit Einwilligung der Dorothea Speth von Zwiefalten, geb. von Rechberg von Hohenrechberg, zu Hettingen und Gammertingen, Witwe, ihm auf seine Bitten hin geliehen haben. An jährlichem Zins sind an Martini, beginnend 1588, 2 Pfund 2 Schilling zu entrichten, aus seiner von ihnen gekauften Wiese, St. Michelshalde genannt, zwischen dem Pfründacker und Matthes Pfeiffer gelegen, woraus jährlich die Obrigkeit 3 Schilling, der heilige Michael 10 Schilling, St. Michels Frühmesse 9 Schilling 6 Heller, die Pfarre zu Gammertingen 3 Schilling 6 Heller und der Schulmeister 6 Schilling beziehen. Die zum Unterpfand verschriebene Wiese ist von Schultheiß und Gericht zu Gammertingen als hinreichend anerkannt worden. Der Eins ist ablösbar Dorsualvermerk: Weilen das vnderpfandt dem heyl[gen] haimbgefallen, als wirdet es Jehrlichen Christian Barth, Glassern (?), gelihen umb den Zins, Georg Geckhel, schmid, hat solches vnderpfandt erkhauft pro 22 Gulden, gibt Jehrl(ichen) Zins heraus 1 Gulden 6 Kreuzer [alles 17. Jh., durchgestrichen], No. 73 zinset jetz Joachim Scherer, verzinst iezt Hans Binder, Schmid (?), vnd Stoffel Hierlingers Tochter Magdalena Pfleger [17. Jh.], Hannß Haußer dermahliger Innhaber, gibt jährl(ich) darauß 1 Gulden 8 Kreuzer 4 Heller [18. Jh.], No. 81 (verbessert aus 82), No. 6/2

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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