Hängeregistratur: Sinti und Roma
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/70 Bü 305
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/70 Politisches Archiv von Frieder Birzele
Politisches Archiv von Frieder Birzele >> 2. Unterlagen aus der Tätigkeit als Innenminister >> 2.6. Zuwanderung und Eingliederung
1993-2003
Enthält u.a.: Beschwerde des Verbandes Sinti und Roma über die "MEM Diskriminierungspraxis" mit Unterlagen, 2003; Implementierungskonferenz in Berlin; Antrag der Abgeordneten Carla Bregenzer, SPD und Stellungnahme des Innenministeriums: Schutz nationaler Minderheiten, hier: Roma und Sinti, gedr. 14 Seiten 2002; Bundesministerium des Inneren: Stellungnahme der Bundesrepublik Deutschland zu der Stellungnahme des Beratenden Ausschusses zu dem Bericht über die Umsetzung des Rahmenübereinkommens zum Schutz nationaler Minderheiten in der Bundesrepublik Deutschland, masch. Man. 55 Seiten 2002; Stellungnahme des Beratenden Ausschusses zu dem Bericht über die Umsetzung des Rahmenübereinkommens zum Schutz nationaler Minderheiten in der Bundesrepublik Deutschland, nur: Zusammenfassung der Ergebnisse, masch. Man. 7 Seiten 2002; Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg: "Zwischen Romanisierung und Rassismus". Sinti und Roma - 600 Jahre in Deutschland. Handreichungen zur Geschichte, Kultur und Gegenwart der deutschen Sinti und Roma, gedr. 71 Seiten 1998; Romani Rose (Hrsg.): Das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, 95 Seiten 1997; Redebeitrag aus Anlass der Eröffnung der Wanderausstellung "weggekommen - Abschied ohne Wiederkehr" am 18.05.2000, vom Ersten stellvertretenden Landtagspräsident Frieder Birzele, masch. Man. 9 Seiten; Einzelfallprüfungen für Roma, 1993-1994; Antrag der Fraktion Die Republikaner und Stellungnahme des Innenministeriums: Abschiebung von Roma-Asylbewerbern, gedr. 2 Seiten 1993; Pressemitteilung Innenministerium vom 17.09.1993: Europa-Abgeordnete unterstützen Innenminister Birzele in der "Roma-Frage". "Hilfe nur durch Einzelprüfung", masch. Man. 2 Seiten, weitere Pressemitteilungen zu dieser Frage Sep. 1993; Pressemitteilung des DGB Nr. 200: DGB fordert halbjährige Duldung der Roma-Gruppe, masch. Man. 1 Seite; Namensliste der an der Aktion beteiligten Roma, 1993; Strafantrag gegen Jasar Demirov wegen Beleidigung, 1993; Zeitungsartikel Süddeutsche Zeitung: Odyssee durch den Ermessensspielraum. Mangelnde Auskunftsbereitschaft einer Gruppe von Roma macht es den Behörden Baden-Württembergs schwer, über ihr Aufenthaltsbegehren zu entscheiden, von Wulf Reimer, 2 Seiten vom 16.09.1993; Roma-Aktion in der KZ-Gedenkstätte Dachau, 16.5.-8.07.1993, masch. Man. 9 Seiten 1993
1 Bü
Archivale
2033-12-31
Demirov, Jasar; Präsident Süddeutsche Roma-Union
Sinti und Roma
Dachau DAH; Konzentrationslager
Asylbewerber; Abschiebung
Minderheiten
Rassismus
Roma
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- 2. Unterlagen aus der Tätigkeit als Innenminister (Gliederung)
- 2.6. Zuwanderung und Eingliederung (Gliederung)