Verzeichnis über die Verschickung der ev. unständigen Volksschullehrer Württembergs von April 1879 bis März 1909
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A 12, Nr. 40
A 12 - Diener- und Stellenbücher für württembergische evangelische Kirchen- und Schulstellen
A 12 - Diener- und Stellenbücher für württembergische evangelische Kirchen- und Schulstellen >> Sonstige Bücher
1879-1909
Enthält: Inhaltliche Beschreibung:
Das Verzeichnis enthält im wesentlichen Namen, bisherigen und künftigen Verwendungsort, letzteren mit Angabe des zuständigen Bezirks-Schulinspektorats, Tag des Verschickungs-Erlasses und Tag des Dienstantritts am neuen Verwendungsort, all der unständigen Lehrer, die in dem obengennanten Zeitraum ihren Verwendungsort gewechselt haben. Die Reihenfolge der Eintragungen geschah nach der Zeitfolge der Verschickungen. Wie sich aus der (schlecht leserlichen) Beschriftung des auf dem vorderen Banddeckels aufgeklebten Buch-Schilds ergibt, dient das Verzeichnis in erster Linie der Überwachung der Auszahlungen der Reisekosten an die verschickten Lehrer. Die Durchstreichung der Namen in dem Verzeichnis dürfte den Erledigungsvermerk hinsichtlich des Vollzugs der Reisekosten-Anweisung bedeuten. Daneben wird das Verzeichnis vermutlich auch als Nachschlagebuch über Ort u. Zeitpunkt der neusten Verwendung der unständigen Lehrer gedient u. damit das weitläufige Einsehen der Personalakten häufig erspart haben. Gewiss kann aus dem Verzeichnis auch ermittelt werden, in welchen Gemeinden bestimmte Lehrer in jenen 12 Jahren unständig verwendet waren.
Formalbeschreibung:
Festgebunden.
Das Verzeichnis enthält im wesentlichen Namen, bisherigen und künftigen Verwendungsort, letzteren mit Angabe des zuständigen Bezirks-Schulinspektorats, Tag des Verschickungs-Erlasses und Tag des Dienstantritts am neuen Verwendungsort, all der unständigen Lehrer, die in dem obengennanten Zeitraum ihren Verwendungsort gewechselt haben. Die Reihenfolge der Eintragungen geschah nach der Zeitfolge der Verschickungen. Wie sich aus der (schlecht leserlichen) Beschriftung des auf dem vorderen Banddeckels aufgeklebten Buch-Schilds ergibt, dient das Verzeichnis in erster Linie der Überwachung der Auszahlungen der Reisekosten an die verschickten Lehrer. Die Durchstreichung der Namen in dem Verzeichnis dürfte den Erledigungsvermerk hinsichtlich des Vollzugs der Reisekosten-Anweisung bedeuten. Daneben wird das Verzeichnis vermutlich auch als Nachschlagebuch über Ort u. Zeitpunkt der neusten Verwendung der unständigen Lehrer gedient u. damit das weitläufige Einsehen der Personalakten häufig erspart haben. Gewiss kann aus dem Verzeichnis auch ermittelt werden, in welchen Gemeinden bestimmte Lehrer in jenen 12 Jahren unständig verwendet waren.
Formalbeschreibung:
Festgebunden.
1 Folioband
Sachakte
Lehrer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:21 MESZ