Zinsen und Abgaben des Pflaumerschen Legates sowie diverse Schuldverschreibungen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 55 Bü 24
A 55, Abt. III, Bü 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 55 Darlehen und Schulden
Darlehen und Schulden >> Akten
1627-1671
Enthält u.a.: Schreiben anläßlich der Zinsen, die dem Erbprinzen Wilhelm Ludwig aus dem sogenannten Pflaumerschen Legat zustehen; Liste der Hauptobligationen; Zahlungen des Frucht- und Weinzehnten verschiedener Klöster als Teil des Pflaumerschen Legats; Verkauf einer Obligation durch den Herzog an Hans von Gültlingen; Schriftwechsel aufgrund der finanziellen Administration des Grafen zu Löwenstein für den Herzog; Tauschbrief des Sigmund Moser und des Oberamtmannes v. Pflaumer über eine Obligation; Geldanleihe des Herzogs Johann Friedrich bei dem Amtmann von Stettenfels; Geldanleihe des Friedrich Ludwig, Graf zu Löwenstein, bei von Pflaumer für die Immission in das Amt Sulzbach 1642; Schuldverschreibungen des Majors Christoph Friedrich von Eyb, des Fürstlichen Kollegiums zu Tübingen, der Bürger Georg Müller und Georg Theurer, des Friedrich Ludwig, Graf zu Löwenstein; Verkauf einer Obligation durch Christoph Friedrich von Eyb an den Herzog Wilhelm Ludwig; Obligation des Friedrich Ludwig, Graf zu Löwenstein bei dem Obristlieutnant und Oberamtmann Pflaumer 1650; Verkauf von Land und Gütern durch Witwe Esther Beck zu Löwenstein an Hans Wolf Arnspergen, Forstmeister zu Löwenstein; Bestätigungen der Schuldverschreibung des Grafen zu Löwenstein an den Oberamtmann Pflaumer und Regelung der Rückzahlungsmodalitäten 1670
Altwürttembergische Kanzlei
4 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ