Heilverfahren und Heilanstalten für Stotternde und Stammelnde, Bd. 1
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I. HA Rep. 76, VIII A Nr. 2926
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 14 Ältere Medizinalregistratur >> 14.23 Krankheiten >> 14.23.02 Andere Krankheiten und Krankheitsursachen >> 14.23.02.05 Stammeln (1828-1902)
Sep. 1827 - Nov. 1835
Enthält u. a.:
- Nachrichten über eine von Johann Thomas Eugene Malbouche aus New York mitgebrachte und in Brüssel angekündigte Heilmethode gegen das Stammeln, Nov. 1827 (Bl. 15, 120-123)
- Heilerfolge mit der von Madame Leigh aus New York erfundenen Methode zur Behandlung von Stammelnden in Aachen, dabei u. a. Dr. Friedrich Wilhelm Leopold Zitterland, Kreis und Stadtphysiker,"Bericht über den zu Aachen beobachteten Erfolg der durch Madame Leigh zu New York erfundenen Methode, das Stammeln zu heilen", Aachen 1828 (Privatdruck)
- Vertragliche Regelungen zwischen dem Spediteur Friedrich Wilhelm Charlier aus Aachen und Johann Thomas Eugene Malbouche aus Brüssel als Eigentümer des Heilgeheimnisses sowie dem Obermedizialrat Rust namens und im Auftrag des Ministeriums der geistlichen-, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten sowie dem Steuerrat Hauchecorne aus Aachen für den Verein für auswärtige arme Brunnengäste zu Aachen über die Nutzung des geheimen Heilverfahrens innerhalb Preußens. Ankauf des Kurgeheimnisses für 5.000 [!] Taler. Zahlreiche Presseberichte, 1828
- Verrichtung der Kuren durch Friedrich Wilhelm Charlier aus Aachen, den Prediger und Professor Reclam aus Berlin, die verwitwete Amtsrätin Frau Hagemann in Breslau und durch den Steuerrat Hauchecorne
- Behandlung des 14jährigen Sohns des Kammergerichtssekretärs Thorbecke aus Berlin durch Professor Reclam. Regressansprüche, März/Juli 1828
- Prüfung der Anwendung der geheimen Heilmethode der Madame Leigh aus New York durch Chistian Broudlet aus Aachen, Taubenstraße 33 in Berlin, Mai/Okt. 1828
- Prüfung der Anwendung der geheimen Heilmethode zur Behandlung von Stammelnden des Conrad Putter aus Holland, Juli-Nov. 1828
- Begutachtung der Heilerfolge des Steuerrats Hauchecorne durch Dr. Barez, Feb. 1828
- Übertragung des verfallenen Bongards-Klosters auf den Verein für auswärtige arme Brunnengäste zu Aachen, Sept./Okt. 1828
- Ausübung der Heilmethode der Madame Leigh durch die verwitwete Amtsrätin Frau Hagemann in Breslau, Okt.-Dez. 1828
- Behandlung der Kinder der Gärtnerwitwe Ebert aus Berlin durch Professor Reclam, Feb.-Juni 1829
- Kenntnis und Anwendung der geheimen Heilmethode der Madame Leigh durch Christan Friedrich Bansmann aus Heepen bei Bielefeld, Jan.-Juli 1829
- Prüfung der Anwendung der geheimen Heilmethode der Madame Leigh durch Dr. S. Norden (Kaufmann aus Osnabrück) und den praktischen Arzt Dr. Friedrich Behrend, dabei Auszug aus den Listen der von Anfang April 1828 bis Anfang Juni 1829 geheilten Stotternden. Konzessionierung und Errichung einer Heilanstalt, Jan.-Okt. 1829
- Unterstützung für die Ausübung der Heilmethode der Madame Leigh durch die verwitwete Amtsrätin Frau Hagemann in Breslau, Dez. 1829/Apr.1830
- Auskunft an den Bayerischen Gesandtschaftsattaché in Berlin, Freiherrn von Verger, über Christan Friedrich Bansmann und dessen Heilerfolge, Juni 1830
- Einführungspatent für den Kaufmann Ludwig Traun aus Berlin für eine Maschine zur Heilung des Stammeln, dabei Gutachten der Wissenschaftlichen Deputation für das Medizinalwesen mit formalen Mängeln und Heilungserfahrungen des Dr. med. H. Wittich, Jan.-Juni 1835
- Ablehnung einer Unterstützung für Dr. Schneider aus Poppelsdorf bei Bonn zur Unterstürtzung seiner Kurtätigkeit und Heilmethode, Sept./Nov. 1835.
- Nachrichten über eine von Johann Thomas Eugene Malbouche aus New York mitgebrachte und in Brüssel angekündigte Heilmethode gegen das Stammeln, Nov. 1827 (Bl. 15, 120-123)
- Heilerfolge mit der von Madame Leigh aus New York erfundenen Methode zur Behandlung von Stammelnden in Aachen, dabei u. a. Dr. Friedrich Wilhelm Leopold Zitterland, Kreis und Stadtphysiker,"Bericht über den zu Aachen beobachteten Erfolg der durch Madame Leigh zu New York erfundenen Methode, das Stammeln zu heilen", Aachen 1828 (Privatdruck)
- Vertragliche Regelungen zwischen dem Spediteur Friedrich Wilhelm Charlier aus Aachen und Johann Thomas Eugene Malbouche aus Brüssel als Eigentümer des Heilgeheimnisses sowie dem Obermedizialrat Rust namens und im Auftrag des Ministeriums der geistlichen-, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten sowie dem Steuerrat Hauchecorne aus Aachen für den Verein für auswärtige arme Brunnengäste zu Aachen über die Nutzung des geheimen Heilverfahrens innerhalb Preußens. Ankauf des Kurgeheimnisses für 5.000 [!] Taler. Zahlreiche Presseberichte, 1828
- Verrichtung der Kuren durch Friedrich Wilhelm Charlier aus Aachen, den Prediger und Professor Reclam aus Berlin, die verwitwete Amtsrätin Frau Hagemann in Breslau und durch den Steuerrat Hauchecorne
- Behandlung des 14jährigen Sohns des Kammergerichtssekretärs Thorbecke aus Berlin durch Professor Reclam. Regressansprüche, März/Juli 1828
- Prüfung der Anwendung der geheimen Heilmethode der Madame Leigh aus New York durch Chistian Broudlet aus Aachen, Taubenstraße 33 in Berlin, Mai/Okt. 1828
- Prüfung der Anwendung der geheimen Heilmethode zur Behandlung von Stammelnden des Conrad Putter aus Holland, Juli-Nov. 1828
- Begutachtung der Heilerfolge des Steuerrats Hauchecorne durch Dr. Barez, Feb. 1828
- Übertragung des verfallenen Bongards-Klosters auf den Verein für auswärtige arme Brunnengäste zu Aachen, Sept./Okt. 1828
- Ausübung der Heilmethode der Madame Leigh durch die verwitwete Amtsrätin Frau Hagemann in Breslau, Okt.-Dez. 1828
- Behandlung der Kinder der Gärtnerwitwe Ebert aus Berlin durch Professor Reclam, Feb.-Juni 1829
- Kenntnis und Anwendung der geheimen Heilmethode der Madame Leigh durch Christan Friedrich Bansmann aus Heepen bei Bielefeld, Jan.-Juli 1829
- Prüfung der Anwendung der geheimen Heilmethode der Madame Leigh durch Dr. S. Norden (Kaufmann aus Osnabrück) und den praktischen Arzt Dr. Friedrich Behrend, dabei Auszug aus den Listen der von Anfang April 1828 bis Anfang Juni 1829 geheilten Stotternden. Konzessionierung und Errichung einer Heilanstalt, Jan.-Okt. 1829
- Unterstützung für die Ausübung der Heilmethode der Madame Leigh durch die verwitwete Amtsrätin Frau Hagemann in Breslau, Dez. 1829/Apr.1830
- Auskunft an den Bayerischen Gesandtschaftsattaché in Berlin, Freiherrn von Verger, über Christan Friedrich Bansmann und dessen Heilerfolge, Juni 1830
- Einführungspatent für den Kaufmann Ludwig Traun aus Berlin für eine Maschine zur Heilung des Stammeln, dabei Gutachten der Wissenschaftlichen Deputation für das Medizinalwesen mit formalen Mängeln und Heilungserfahrungen des Dr. med. H. Wittich, Jan.-Juni 1835
- Ablehnung einer Unterstützung für Dr. Schneider aus Poppelsdorf bei Bonn zur Unterstürtzung seiner Kurtätigkeit und Heilmethode, Sept./Nov. 1835.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:34 MESZ
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