Anlagen zum Obligationsbuch
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AA 0042, 825 - a
AA 0042 Jülich, Gerichte (AA 0042)
Jülich, Gerichte (AA 0042) >> 1. Protokolle >> 1.20. Amt Wassenberg >> 1.20.10. Gericht Herrschaft Neuerburg
(1677-) 1707-1761
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Obligation des Kirchspiels Orsbeck über 37 1/2 Reichstaler für Wilhelm Brusten (wegen dessen Zahlung an Major Marquis Florensack), (1677); desgl. des Kirchspiels Ophoven über 60 Reichstaler für die Gebrüder Gerhard und Henrich Bongartz, (1678), mit Übertragungen an Dahm Hinzen, Jan Schroers und Areth Aretz, (1700-1722); desgl. des Dorfs Ophoven über 250 Reichstaler für die Eheleute Johann Henrichß, Bürgermeister zu Wassenberg, und Catharina Dorpmans, (1679), 1715, beglichen durch Peter Zooren, 1719; desgl. von Nelis Decker, Merten Ramecher (Rader-), Gerard Bongartz und Gerard Linden über 50 Reichstaler für Johann Henrichß, (1689), 1715-1719; desgl. über 350 Reichstaler der Kirchspiele Ophoven, Steinkirchen und Effeld für die Eheleute Leonard (Lenart) Klaut(h) und Ilgen Huben zu Postert (-start), (1699), [später: Johann Schrörs zu Ophoven, Gerard Schrörs zu Birgelen und Areth Aretz], Teilübertragung an den Obristen von Hees, 1734, Umschuldung auf die Eheleute Theodor Clout, Schultheißen der Herrschaft Daelenbroeck (Dahlenbruich), und Elisabeth Vogels, 1748; desgl. der Eheleute Johannes Schlößer und Maria Linden über 60 Reichstaler für Gandentz Kayser, 1739; desgl. des Wilhelm Brausten über 100 Reichstaler für die Eheleute Henrich Henrichß und Magdalene Cupper zu Gerderath, 1739; desgl. der Gemeinde Ophoven über 20 Reichstaler für die Hausarmen ebenda, 1739; desgl. der Maria Schauffenberg, Witwe des Gerhard Bongartz zu Ophoven, über 100 Reichstaler für die Eheleute Gandentz Kayser und Catharina Esser zu Birgelen, 1745; desgl. der unmündigen Kinder des Leonard Wassen zu Effeld über 400 Reichstaler für Familie von Baexen, 1746; desgl. des Wilm Wilms über 32 Reichstaler für Wilhelm Brausten, 1748; desgl. der Eheleute Joseph Esser und Maria Mirbach zu Ophoven über 100 Reichstaler für Gerard Berger(s) ebenda, 1750; desgl. der Eheleute Matthis Jägers und Catharina Imhoff zu Ophoven über 50 Reichstaler für Hermann Schauffenberg ebenda, 1759; auch: Attest für Georg Rüb, Dienstmann der Familie von Hochkirchen, 1707; Ernennung des Johann Hagen zum Gerichtsboten der Herrschaft Neuerburg (Vorgänger: + Wolter Crummen) durch Christoph Alexander Freiherr von Velen, 1710; Kaufgeschäft des Engel Leonartz, Schöffen der Herrschaft Neuerburg, mit den Erben des Theodor Alberti betr. Erbpacht zu Effeld, 1749; Kirch- und Armenprovisoren zu Orsbeck gegen Wilm Wilms, Gort Michels und Wilhelm Brausten wegen Geldschuld, 1754-1756; Besichtigung von Winterfruchtschäden, v.a. im Kirchspiel Orsbeck, durch die Schöffen des Wassenberger Hauptgerichts Francis Knorr und Francis Dorst, 1761
40 Blatt
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:21 MESZ
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