Notar Heinrich (Henricus) Modersohn beglaubigt die Wahl der Helena von Bock von Hemisburg (Heimbßborg) als Äbtissin des Stifts Hohenholte. Nach dem Tod der Äbtissin Maria Agnes von Althaus im November 1690 bitten die Stiftsdamen von Hohenholte den Vizedominus und Domherren von Münster und Minden, Theodor Anton Freiherr von Velen (Dietherichen Anton freiherrn von Velen), die Wahl einer neuen Äbtissin zu leiten. An der Wahl am 13. Dezember 1690 nehmen weiterhin teil Dr. Johann Peter Holland (Joanni Petro Hollandt), Kanoniker am Alten Dom zu Münster (veteris ecclesiae Domini Pauli Monasteriensis), Vikar Paul (Paulo) Cartman und Notar Heinrich (Henrico) Modersohn. Zu Beginn des Wahlvorgangs legen alle Stiftsdamen einen Eid ab. An der Abstimmung nehmen Richmod Elisabeth Bischoping (Richmoht Elisabeth Bissoping), Anna Maria Gevekoet (Gevekoith), Benedikta (Benedicta) Helena Bock, Maria Droste, Christina Helena von Harde, Elisabeth Gertrud Staell (Gertraudt Stähll), Clara Helena von Travelman, Clara Richmod (Richmoht) Bischoping vom Oesthove, Richmod Maria Droste, Anna Margareta von Kerckerinck zur Borg (Kerckering zur Borgh) und Anna Helena Staell (Stahll) teil. Maria Droste überbringt einen verschlossenen Umschlag ihrer kranken Schwester Richmod (Richmoth) Anna Gundula Droste, in dem diese ihre Wahlentscheidung mitteilt. Helena von Bock erhält die meisten Stimmen. Das Wahlprotokoll wird bezeugt von Dietrich (Theodorus) Cuelman, Domvikar aus Münster (Munster), Jakob Everwin Hülsmann (Jacobus Everwinus Hulßman), Pator in Havixbeck (Havixbecke), Johannes (Joannes) Erdel, Vikar in Hohenholte, und Johannes Heinrich (Henricus) Eideler, Notar (auff den dreitzehenden tagh dero monahts decembris des 1690ten iahrs).

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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