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Bericht über die Verwaltung und den Stand der Kreiskommunalangelegenheiten des Kreises Paderborn im Jahr 1924
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GH (Auszüge) Verwaltungsberichte der Kreise Büren und Paderborn
Verwaltungsberichte der Kreise Büren und Paderborn >> Kreis Paderborn
[1925]
Enthält: Allgemeines (Zusammensetzung, Einwohnerzahl und Größe des Kreises); Kreistag (Mitglieder, Sitzungstermine); Kreisausschuss (Mitglieder, Sitzungstermine, Tätigkeit); Kreiskommissionen; Rechnungswesen der Kreiskommunalkasse; Gebäude, Grundstücke etc. des Kreises (Gebäude, Liegenschaften, Aktienkapital); Schulden des Kreises (u.a. Papiermarkanleihen und Reichsmarkanleihen für den Eisenbahnbau zwischen Paderborn und Brackwede, zwischen Paderborn und Büren sowie zwischen Paderborn und Lippspringe, für den Ankauf eines Teils des Inselbades, für den Bau und die Einrichtung der Landwirtschaftlichen Winterschule, für den Bau einer Brücke über die Alme bei Elsen, für den Bau des Kreishaushaltungsschule, für Ausführung von Notstandsarbeiten auf den Kreisgrundstücken in Klausheide, für den Bau der Wasserleitungen in Dörenhagen und Altenbeken, für den Ankauf der Besitzung Reumontstraße 37 für die Landwirtschaftliche Winterschule, für den Erweiterungsbau der Wirtschaftlichen Frauenschule Inselbad sowie für die Sennekultivierung); Kreisanstalten (u.a. Gründungsdatum, Zinssatz, Vorstandsmitglieder, Beamte, Einlagen, Sparbücher, Scheckverkehr, Kontokorrentverkehr, Vermögen und Schulden der Kreissparkasse Paderborn; Erwerbslosenfürsorge [Arbeitslosenhilfe] und Übersicht über die Vermittlungstätigkeit des Kreisarbeitsnachweises); Kunststraßen [Chausseen] (Kreisstraßen, Gemeindestraßen); Landeskultur (Meliorationsgenossenschaften, Wassergenossenschaften und Entwässerungsgenossenschaften; Bodenverbesserung von Moor-, Heide- und ähnlichen Ländereien durch Gründung der Bodenverbesserungsgenossenschaft "Senne" in Hövelhof und der Bodenverbesserungsgenossenschaft "Moosheide" in Hövelhof; Errichtung und Verkauf von Kleinsiedlungen auf Ödlandflächen in Klausheide und Errichtung eines Lehr- und Siedlungsgutes der Westfälischen Kriegerheilstätte bzw. Volksvereinsheims zwecks Kultivierung kreiseigenen Geländes; Einrichtung einer Kreisökonomie, Mergelgewinnung in der lippischen Senne und Bau von festen Straßen im Sennegebiet zwecks Kultivierung des Kreispachtgeländes des Truppenübungsplatzes Senne); Armenwesen (Kosten der außergewöhnlichen Armenlast, Verteilung der Ortsarmen auf die Gemeinden, Kosten der Beschulung taubstummer und blinder Kinder, Einrichtung einer Fürsorge- und Beratungsstelle bzw. einer "Krüppelberatungsstelle" und Anschluss derselben an die Lungenfürsorgestelle, Verteilung der in Anstalten untergebrachten "Krüppel" auf die Gemeinden, Wanderarbeitsstätte); Impfwesen; Kreiswohlfahrtsamt (Verteilung der Fürsorgeaufgaben auf den Kreis als Bezirksfürsorgeverband und auf die Städte Paderborn und Bad Lippspringe; Jugendwohlfahrt; Einrichtung eines Kreisjugendamtes beim Kreiswohlfahrtsamt; Tätigkeit des Kreisjugendamtes in den Bereichen Pflegekinder, Amtsvormundschaften, Gemeindewaisenrat, Schutzaufsicht sowie Auskünfte und Beratungen; Kriegsbeschädigtenfürsorge und Kriegshinterbliebenenfürsorge; Schwerbeschädigtenfürsorge; Tuberkulosebekämpfung; Mütterschutz [Mutterschutz] und Säuglingspflege; wirtschaftliche Fürsorge; Volksbibliothekswesen; Volksaufklärung zur Ersten Hilfe, zu den Gefahren von Alkoholmissbrauch und Geschlechtskrankheiten, zu Lungentuberkulose und zu Kindbettfieber; Gesundheitswesen und Kindererholungsfürsorge [Kinderlandverschickung]; Hebammenwesen; Jugendpflege; Kreisausschuss für Jugendpflege [Kreisjugendpflegeausschuss] und zugehörige Ortsausschüsse; Errichtung zweier Jugendherbergen für männliche und weibliche Jugendliche in Paderborn durch den Kreisjugendpfleger Herwald; Fürsorgeerziehung; produktive Erwerbslosenfürsorge [Arbeitslosenhilfe]); Kreisobstbauamt (u.a. Ernteerträge im Obstbau, Ernteschäden, Aufstellung einer Krautpresse in Lippstadt durch einen Brückner aus Büren, Gemüseanbauversuche der Landwirtschaftskammer, Tätigkeit des Kreisobstbauinspektors, bienenwirtschaftliche Jubiläumsausstellung in Paderborn anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Westfälischen Hauptvereins für Bienenzucht, Gärtnerfortbildungsschule in Paderborn, Musterobstanlage Elisenhof, Obstpflanzungen auf der früheren Besitzung Wübbe, Baumwärter Kaspersmeier und Vieth, Versuchsbaumschule auf der Fuhrparkwiese Paderborn, Prämierung von Balkon- und Fensterschmuck)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.