Weimarische Zeitung, Nr. 248, 22.10.1869, S. 2: „[…] Zwar thaten Frau Hettstedt, Fräulein Charles und Herr Lehfeld alles Mögliche, die Theilnahme des Publikums zu erregen. Es gelang ihnen – für sich und ihr Spiel; für das Stück war der Liebe Müh umsonst. Die übrige Darstellung – ‚je nun, so dann!‘“ weitere Rezension: Die Deutsche Schaubühne, Bd. 10 (1869), Heft 10, S. 109f.: Die Deutsche Schaubühne, Bd. 10 (1869), Heft 10, S. 109f. „Die beiden Liebhaber Hr. Reinhardt und Hr. Trotz suchten den Mangel an glänzenden Mitteln und an schwungvoller Auffassung wie an hinreißender Darstellungskraft durch Fleiß und strebsamen Eifer bestmöglichst zu ersetzen und dürften in nicht zu anspruchsvollen Aufgaben ziemlich ihren Platz ausfüllen. So fand sich Hr. Reinhardt mit dem Ferdinand von Drang [in: Er muß auf‘s Land] und dem Dr. Wahrberg [in: Eine kleine Erzählung ohne Namen] ungleich besser zurecht, als mit Clavigo und Laertes [in: Hamlet]. Seinem Valentin im „Sonnwendhof“ fehlte jedoch der natürliche Ton des schlichten Landmanns.“