Worms (St. Martin): Der Offizial des Stifts von St. Paul, Klaus Hertel, Pfarrer von St. Lamprecht und Jost Farre bekunden, dass sie gebeten wurden...
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255/1180
A 2 Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen
Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 20 Orte, Buchstabe W >> 20.23 Worms (St. Martin)
1420 September 29
St. Martin
Ausfertigung, Pergament, anh. Siegel erh.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1420, uff St. Michelstag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Worms (St. Martin): Der Offizial des Stifts von St. Paul, Klaus Hertel, Pfarrer von St. Lamprecht und Jost Farre bekunden, dass sie gebeten wurden, das Testament der Katharina Rupel zu Gunsten des Liebfrauenaltars in St. Lnmprecht zu bestätigen und zu befestigen. Als Einkünfte werden aufgeführt: 1.) 10 Pfund Heller und 12 Malter Korngült von Eigengütern in und außerhalb der Stadt Worms. 2.) 14 Schilling Heller, die Ulrich in der Zeinemachergasse von 1 Morgen Acker am Diebweg gelegen zwischen Margarethe, Firtzens Frau auf dem Obermarkt, und Heilmann Agersheimers Mutter. 3.) 1 Pfund Heller von 1 1/2 Wingert auf der Platte hinter unseren Frauen, die Johann Hemerlin gibt. 4.) 28 Schilling von 1 1/2 Morgen und ein Zweiteil am Hochheimer Weg zwischen den Herren von St. Paul und den Herren von St. Martin. 5.) 1/2 Schilling Heller gibt Peter Schlepich, der Weber, von einem Haus in der Brotgasse neben dem Flecken. 6.) 12 Schilling gibt Peter von Flomborn von 1 Wingert an der Hohenstraße zwischen dem Spitalmeister und der Jungfrau Meckel. 7.) von Fritz Fessels Frau zu Leiselheim und ihrem Tochtermann für 2 Morgen Wingert hinter der Kirche zwischen Johann Bender, Tochtermann, und Konrad Schmecke. 8.) 10 Schilling von Kunz Waltmann von Pfeddersheim, wohnhaft in Leiselheim zwischen Nikolaus Platz und Peter von Alzey. 9.) 4 Schilling von Else Laube von Pfiffligheim zwischen Peter Kaplan, dem Kämmerer,in Herrnsheim und Jakob Alher in Pfiffligheim. 10.) 12 Schilling von 1 Zweiteil Wingert hinter unseren Frauen zwischen den Herren von Neuhausen und dem neuen Weg gibt Peter Brodel. 11.) 14 Schilling von Diel Nackenheimer zwischen Johann Bumann, Dekan an St. Paul und der Bruderschaft zu St. Margarethen. 12.) 1 1/2 Gulden von einem Haus, wie in dem Brief gesagt ist. 13.) 23 Schilling gibt Heinz Fruoff von 1 1/2 Morgen am Dirmsteiner Weg neben Wilhelm Bonne d.A. 14.) 9 1/2 Malter Korn zu Weinsheim, die Hedesheimer von den Gütern dort gibt. 15.) 6 1/2 Viertel Korn von Johann Krumacher in Pfeddersheim von 6 1/2 Viertel Acker am Wormser Weg zwischen Johann Sengel und Johann Godelmann. 16.) 1 1/2 Viertel Korn gibt German zu Pfiffligheim zwischen Klaus von Leiselheim und Hiltebrant, dem Eicher in Worms. Katharina Rupel vermacht ferner zur Feier des Gedächtnisses ihrer Angehörigen 26 Schilling, davon dem Pfarrer 4 Schilling, jedem Kaplan 2 Schilling, 4 Schilling der elenden Bruderschaft, der Rest soll an den Bau der Kirche St. Lampert fallen. Als Unterpfand gibt sie 14 Schilling von einer Scheuer in der Gilergasse neben Jakob Holtmont zu der Goldenen Krone und dem Spital, 12 Schilling von 1 Zweiteil Wingert hinter unseren Frauen. Als Testamentsvollstrecker werden genannt: Jakob zum Wachenheimer, Nikolaus Schwab, der Bäcker, Heinrich von Anweiler, der Messerschmied, Bürger in Worms, Jost Farre, Ratsherr, und die Kirchengeschworenen von St. Paul
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 1 -Aussteller 3
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Worms (St. Martin): Der Offizial des Stifts von St. Paul, Klaus Hertel, Pfarrer von St. Lamprecht und Jost Farre bekunden, dass sie gebeten wurden, das Testament der Katharina Rupel zu Gunsten des Liebfrauenaltars in St. Lnmprecht zu bestätigen und zu befestigen. Als Einkünfte werden aufgeführt: 1.) 10 Pfund Heller und 12 Malter Korngült von Eigengütern in und außerhalb der Stadt Worms. 2.) 14 Schilling Heller, die Ulrich in der Zeinemachergasse von 1 Morgen Acker am Diebweg gelegen zwischen Margarethe, Firtzens Frau auf dem Obermarkt, und Heilmann Agersheimers Mutter. 3.) 1 Pfund Heller von 1 1/2 Wingert auf der Platte hinter unseren Frauen, die Johann Hemerlin gibt. 4.) 28 Schilling von 1 1/2 Morgen und ein Zweiteil am Hochheimer Weg zwischen den Herren von St. Paul und den Herren von St. Martin. 5.) 1/2 Schilling Heller gibt Peter Schlepich, der Weber, von einem Haus in der Brotgasse neben dem Flecken. 6.) 12 Schilling gibt Peter von Flomborn von 1 Wingert an der Hohenstraße zwischen dem Spitalmeister und der Jungfrau Meckel. 7.) von Fritz Fessels Frau zu Leiselheim und ihrem Tochtermann für 2 Morgen Wingert hinter der Kirche zwischen Johann Bender, Tochtermann, und Konrad Schmecke. 8.) 10 Schilling von Kunz Waltmann von Pfeddersheim, wohnhaft in Leiselheim zwischen Nikolaus Platz und Peter von Alzey. 9.) 4 Schilling von Else Laube von Pfiffligheim zwischen Peter Kaplan, dem Kämmerer,in Herrnsheim und Jakob Alher in Pfiffligheim. 10.) 12 Schilling von 1 Zweiteil Wingert hinter unseren Frauen zwischen den Herren von Neuhausen und dem neuen Weg gibt Peter Brodel. 11.) 14 Schilling von Diel Nackenheimer zwischen Johann Bumann, Dekan an St. Paul und der Bruderschaft zu St. Margarethen. 12.) 1 1/2 Gulden von einem Haus, wie in dem Brief gesagt ist. 13.) 23 Schilling gibt Heinz Fruoff von 1 1/2 Morgen am Dirmsteiner Weg neben Wilhelm Bonne d.A. 14.) 9 1/2 Malter Korn zu Weinsheim, die Hedesheimer von den Gütern dort gibt. 15.) 6 1/2 Viertel Korn von Johann Krumacher in Pfeddersheim von 6 1/2 Viertel Acker am Wormser Weg zwischen Johann Sengel und Johann Godelmann. 16.) 1 1/2 Viertel Korn gibt German zu Pfiffligheim zwischen Klaus von Leiselheim und Hiltebrant, dem Eicher in Worms. Katharina Rupel vermacht ferner zur Feier des Gedächtnisses ihrer Angehörigen 26 Schilling, davon dem Pfarrer 4 Schilling, jedem Kaplan 2 Schilling, 4 Schilling der elenden Bruderschaft, der Rest soll an den Bau der Kirche St. Lampert fallen. Als Unterpfand gibt sie 14 Schilling von einer Scheuer in der Gilergasse neben Jakob Holtmont zu der Goldenen Krone und dem Spital, 12 Schilling von 1 Zweiteil Wingert hinter unseren Frauen. Als Testamentsvollstrecker werden genannt: Jakob zum Wachenheimer, Nikolaus Schwab, der Bäcker, Heinrich von Anweiler, der Messerschmied, Bürger in Worms, Jost Farre, Ratsherr, und die Kirchengeschworenen von St. Paul
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 1 -Aussteller 3
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:38 MESZ