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Dispositionsfonds des Oberbürgermeisters, Gesuche von städtischen Bediensteten für sich und ihre Angehörigen um Beihilfen (Notstandsbeihilfen) für vorwiegend medizinische Behandlungen sowie Zahlungen aus dem Fonds für besondere Angelegenheiten und Ereignisse
Dispositionsfonds des Oberbürgermeisters, Gesuche von städtischen Bediensteten für sich und ihre Angehörigen um Beihilfen (Notstandsbeihilfen) für vorwiegend medizinische Behandlungen sowie Zahlungen aus dem Fonds für besondere Angelegenheiten und Ereignisse
005/1 - Stadtverwaltung Worms (1815-1945), Akten >> XV. Gemeindeangelegenheiten >> XV.02. Ortsvorstand >> XV.02.a. Oberbürgermeister, Bürgermeister und Beigeordnete
1924 - 1942
Enthält: u.a. Anträge auf Beihilfen, Belege und Abrechnungen ärztlicher, auch zahnärztlicher Behandlungen, Zahnersatz (u. a. Frau Gretel Krupp, 1935 // Zahnbehandlung Kaspar Josef Faulhaber, 1929 // Zahnersatz für Efr. des Karl Heppes, 1929 // Diphterie-Erkrankung der Elsbeth Metzler, Tochter des Wilhelm Metzler, 1936 // Tuberkuloseversorgung der Susanna Knab geb. Schäfer sowie deren Beerdigung [sehr detaillierte Darstellung des Krankheitsverlaufs], 1928-1930 // Bürgermeister Gustav Adolf Körbel wg. Beihilfe für Erkrankung in der Familie, 1938 // Zahnbehandlung und Anfertigung eines vollständigen Gebisses für Heinrich Mundorf, 1939 // Dr. Wilhelm Egner, Schlachthofdirektor (ärztliche Behandlung der Ehefrau und der Söhne, 1932 // Behandlungskosten für die an Scharlach erkrankten Kinder des Heinrich Diefenbach, 1939 // erkrankte Efr. Des Johannes Schuster, 1929 // Schilddrüsenerkrankung der Verwaltungssekretärin Maria Kämpf, 1930 // Otto Lahmann (1925- 1929 Eduard Berkler (Erkrankung der Efr.; kein Krankenkassenmitglied, 1931) // Efr. des Georg Biegi (Erkrankung, Zahnbehandlung; 1933, 1931); Beihilfen für sonstige medizinische Versorgung und deren Abrechnung (u. a. Sanatoriumsaufenthalt des stud. Deboben, 1933 // Sanatoriumsaufenthalte für Margarete Hoffmann wg. Lungentuberkulose, 1937, auch Antrag des Vaters auf Gewährung einer Tuberkulose-Beihilfe über den Reichsbund der Deutschen Beamten e. V. //Behandlung der Efr. des Bauinspektors Hans Kader durch Prof. Fränkel in Heidelberg, Pneumotorax, sowie Sanatorium und Nachkur 1927/28, 1929 // Adolf Karius, Oberwerkmeister bei der St. Straßenbahn, Lungenleiden des Stiefsohns, u.a. Lungenheilstätten Sandbach und Rohrbach, 1937 // Johannes Lohmann, Kuraufenthalt in Davos, 1927 // Kuraufenthalt in Dobel nach vielen Komplikationen bei Hermine Dinges, Efr. des Verwaltungsinspektors Walter Dinges, nach einer Grippeerkrankung sowie mehrwöchige Unterbringung des Säuglings Albert Beim Verein Doerr & Reinhart Kinderheim e.V., 1938 // Otto Donepp, Badekur in Bad-Brückenau, 1925, derselbe 1926 Badekur in Bad-Wildungen); Schreiben Klapproth betr. Unterstützung für den erkrankten Revierkommissar Heinrich Brehm (Übernahme der Hälfte der Behandlungskosten von Seiten der Polizei bei Übernahme der anderen Hälfte durch den Oberbürgermeister, 1925); Gewährung einer Notstandszulage an Josef Steiner als Darlehen für die Aufbringung unvorhergesehener Kosten nach Bau seines Eigenheims (1934); Gewährung von Zahlungen, u. a. an Ludwig Uhrig (Stadtgärtnerei) für die Zustellung von Blumen an die Dienststellenvorstände anlässlich des Weihnachtsfestes (1938) // Bewirtung der Vertreter der A.E.G. Berlin am 03.03.1939 anlässlich einer zweiten Besichtigung beim Wassergas-Schweißwerk; Antrag Dr. Illert, städtische Kulturinstitute wg. Zuschuss zur Wiederherstellung des Grabmals des Dichters Johann Nikolaus Götz; Stipendium für Kurt Marschall, Sohn des Fabrikarbeiters Ludwig Marschall und der Anna geb. Schäfer, für die Hochschule für Musik und Theater in Mannheim (1941); Abrechnung der Weinlieferungen an die Krankenanstalten; Zuwendung an den Polizeidirektor zur Durchführung eines Kameradschaftsabends für die Hilfskräfte des SHD (Mai 1942); Preise für den besten Schüler und die beste Schülerin der Mittelschule (1941); Zwischenkredit für Hans Saxer in Fa. Johann Saxer VI Möbelfabrik (1940); Stiftung des "Preis der Stadt Worms" für das Spring- und Fahrturnier in der Adolf-Hitler-Kampfbahn am 09.05.1937; Stiftung von Liederbüchern für den Gesangverein der Hafenbahn (1937); Essen anlässlich der Vereidigung und Verpflichtung der neuen Ratsherren am 28.09.1935; Spende an die Mannschaften des Bootes S 13 anlässlich des Besuchs des Oberbürgermeisters beim Manöver der ersten Schnellbootflottille in Kiel vom 27.-29.10.1937; Wanderpreis für die Fußball-Pokalrunde der Werksmannschaften von Stadt und Kreis Worms (1937); mehrere Abrechnungen der Gaststätte des Städt. Spiel- und Festhauses (Inh. Karl Bader); Darlehensgesuche des Jakob Bickel [abgelehnt], weitere Darlehensgesuche (u. a. Karl Witzler, 1930 // Georg Beutel, 1930 eigene Krankenkosten, dann Krankenkosten der Mutter, 1924-1930 // Beamtenanwärterin Marie Preiß, Erkrankung des Vaters, 1926); Unterstützungsgesuche des Pfandmeisters Zörgiebel (Pflegekosten der unheilbar geisteskranken Ehefrau in der Landes- Heil- und Pflegeanstalt Alzey, vorher seit 1923 in der Universitäts-Nervenklinik Gießen; 1926-1931); Heinrich Bender (Darlehen für eine Uniform als Blockleiter, 1934); Franz Minck, Obersekretär i. R. (nachträgliche Bewilligung einer Vergütung für seine [angeblichen] Bemühungen beim Verkauf des Kurhauses in Michelstadt; benötigt für die Kostenübernahme eines erkrankten Enkels, 1929 [erhält unverzinsliches Darlehen]); 300 RM aus dem Dispositionsfonds zugunsten für Karten für Kleinrentner zum Besuch der Kammermusikabende im Winter 1927/28; Schreiben Ministerialrat Wagner betr. Karl-Hofmann-Stiftung des Akademischen Architekten-vereins der Technischen Hochschule zur Unterstützung von Architekturstudenten, Anfrage wegen Unterstützung durch einmaligen Beitrag; auch Dank an Julius Goldschmidt für zur Verfügung stellen von 30 RM um bedürftigen Mitbürgern den Besuch künstlerischer Veranstaltungen zu ermöglichen (1928), desgl. Dank an Wilhelm Mahler-Goppelroeder
Darin: Schreiben des Staatssekretärs Hermann Muhs, Reichsstelle für Raumordnung, (25.04.1939) an Oberbürgermeister Bartholomäus (Bedauern, dass er aus Zeitgründen das Museum nicht besuchen konnte, Dank für die überreichte Chronik, Versicherung, dass die historische Bedeutung der Stadt im Rahmen der wirtschaftlichen Gesamtplanung berücksichtigt werden sollte), derselbe dankt für Weingeschenk (Juni 1939); gedr. Aufruf "An alle ehemaligen Schüler sowie an die Kollegen und Freunde des Ministerialrats Geh. Oberbaurats Professor Dr. Ing. ehrenhalber Karl Hofmann zu Darmstadt (Jan. 1928) zur Unterstützung der Karl-Hofmann-Stiftung; Instandsetzungskosten der Wohnung des Verwaltungsamtmanns Rudershausen, Hammanstraße Nr. 20 nach Nutzung durch die Besatzungskräfte, Einschaltung der Feststellungsbehörde; 1927/28); Gesuch des Hermann Kraus, Komponist vaterländischer Tonstücke, Rottstraße 6, Ludwigshafen (wg. Spende zur Bestreitung der Druckkosten für seinen Marsch als Op. 6 "Befreiungsruf aus dem besetzten Gebiete", 1928; laut nicht beiliegender Zeichnungsliste, u. a. Beträge vom Regierungspräsident der Pfalz, Bischof von Speyer, Oberbürgermeistern von Kaiserslautern, Ludwigshafen, Pirmasens und Landau, von gen. Bezirksämtern); Schriftwechsel in der Schadenssache Riemenschneider (Unglücksfall mit der städt. Auto-Kehrmaschine mit tödlichem Ausgang für das Kind Heinrich Riemenschneider, 02.05.1927)