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Berichtigung der Ritterrolle und Rossdienstpflicht, speziell
die im dritten Ritterschaftszirkel profitierten
Rossdienstgüter
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Enthält: - Professionen einiger Adeliger aus dem dritten Zirkel, die von 1687 bis 1692 an den Landrat Christoph Lütken überliefert und der Regierung präsentiert wurden: Leutnant Anthon Günter Behr zu Düring von 1689; Adelheid Anne von der Lieth, verw. von Issendorff, zu Hanstedt vom Februar 1689; Pastor Johann Christoph Mushard namens der Schwestern von Brobergen zu Loxstedt vom Juni 1689; Claus Öhr zu Carlsburg namens seiner Ehefrau vom 8. August 1687; Baumeister Johann von Hassel zu Osterndorf vom 6. November 1688; Jürgen von der Lieth zu Stemmermühlen (o.D.); Lüder von der Lieth für sich und seine Schwestern (o.D.); Melchior von Issendorff (o.D.); Elisabeth von der Mehden zu Stinstedt (o.D.); Claus Hermann Baltzar von der Lieth zu Alfstedt vom 4. Mai 1688 (vollständiges Register); Claus Hermann Baltzar von der Lieth als Vormund für die Kinder des Präsidenten Gördt von der Lieth und des Detlef von der Lieth zu Fickmühlen und Elmlohe vom 4. Mai 1688 (vollständige Register); Claus Hermann Baltzar von der Lieth als Vormund für die Kinder seiner Schwester wegen des Böselager'schen Hofes in Bederkesa vom 4. Mai 1688; Marie von Düring zu Düring (o.D.); Landrat Christoph Lütken zu Altluneberg und Nückel vom Oktober 1691; Leutnant Caspar Heinrich von Krugh zu Freschluneberg vom November 1691; Johann Christoph von Issendorff vom 11. August 1691; Kapitänleutnant Adolph Friedrich Stöving vom 21. September 1691; Major und Oberjägermeister Hinrich von der Pahlen zu Welle vom 15. Januar 1692; Amtmann Wilhelm Fischer zu Bederkesa vom 26. September 1691 wegen eines Hauses ebenda auch: Gesuch des Christoph Victor Schultz zu Daudieck wegen der Barner'schen Güter vom 25. September 1691 um Fristverlängerung zur Abgabe des Verzeichnisses; Schreiben des Melchior von der Lieth zu Elmlohe an seinen Onkel Christoph Lütken vom 28. September 1691 wegen Fristverlängerung
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.