4/5 [fol. 31]: 1709 Oktober 24 (Senatsprotokoll)
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UAT 4/ Akademischer Senat (I) und Akademisches Konsistorium
Akademischer Senat (I) und Akademisches Konsistorium >> Akademischer Senat (1695-1740) >> Acta Senatus, Bd. XLII
Enthält: Anwesend: Camerarius, Jäger, Pfaff, Harpprecht, Schweder, Grass, Majer, Neu, Hiller, Rösler, Creyling, Hoffmann; 1.) Bewilligtes Gesuch der Wwe. des Prof. [Johann Adam] Osiander (Anm. 1) um Fortsetzung der Dajunktion. [UAT 4/5, Bl. 31]; 2.) Pflegschaft des stud. Zincker. Sekretär Lic. [Christoff Friedrich] Schmalkalder (Anm. 2) Curator Honorarius; [Johann Martin] Hiller (Anm. 3), Hofgerichtsadvokat und Collegiumsverwalter Vormund. [UAT 4/5, Bl. 31]; 3.) Hzl. Reskript den Stand des Käufers des Hauses des Kammerprocurators Dr. [Stephan Christoff] Harpprecht [von Harpprechtstein] (Anm. 4) als Cives Academicus festlegend. Verkauf des Harpprechtschen Hauses an den Hauptmann Elias von Brun. [UAT 4/5, Bl. 31]; 4.) Schreiben des Lic. Schwarz, freiherrlicher Amtmann Niederstotzing, in Zusammenhang mit der Rückerstattung des Eigentums seiner Frau an diese. [UAT 4/5, Bl. 31']; 5.) Strittige Bau- und Untergangssache zwischen dem Buchbinder Johann Rudolf Linsemann (Anm. 5) und dem Adlerwirt Karl Maltzhahn. Interesse des Pflegers Hiller wegen des Pfarrhauses. [UAT 4/5, Bl. 31']; 6.) Schreiben des brandenburgischen Rats und Pfleger zu Nördlingen Wolfgang [Conrad] Adam Faber wegen des Reinhardischen Stipendiums für seinen Sohn [Wilhelm Lorenz] (Anm. 6). [UAT 4/5, Bl. 31']; 7.) Bewilligtes Gesuch des Metzgers Ulrich Schmidt um Unterstützung für den Schulbesuch seines Sohnes in Stuttgart. [UAT 4/5, Bl. 31']; 8.) Schulden des Schlossers Adam beim Stipendium Weinmannianum. [UAT 4/5, Bl. 32]; 9.) Bewilligtes Gesuch des Dr. Simonius, Arzt zu Heilbronn um einen Geburtsbrief. [UAT 4/5, Bl. 32]; 10.) Schwangerschaft der verwwe. Schreiberin durch Seidlin. Unbewzahlte Schlosserarbeit. [UAT 4/5, Bl. 32]; 11.) Bewilligtes Gesuch des Lic. Burkhard Kurrer (Anm. 7), ihm die halbe Geldstrafe zu erlassen. [UAT 4/5, Bl. 32]; 12.) Gesuch des Schreibers der Syndikatur Georg David Felleisen um ein Gratial. [UAT 4/5, Bl. 32]; 13.) Weinbesoldung der von der Universität zu besoldenden Pfarrern. Sonderbehandlung des alten Pfarrers zu Wolfenhausen. [UAT 4/5, Bl. 32]; Anm. 1: [Johann Adam] Osiander: MUT 26790. Anm. 2: [Christoff Friedrich] Schmalkalder: MUT 27366; MUT 28328; MUT 28352; MUT 30292. Anm. 3: [Johann Martin] Hiller: MUT 28846; MUT 29227; MUT 30280. Anm. 4: [Stephan Christoff] Harpprecht [von Harpprechtstein]: MUT 28566; MUT 29424. Anm. 5: Johann Rudolf Linsemann: 29 776, 30 466, 30 482. Anm. 6: Sohn [Wilhelm Lorenz]: Faber, XXIX, § 10a -46/1- 4/5,32. Anm. 7: Burkhard Kurrer: MUT 29393; MUT 30279 -46/2-.
Akte
Acta Senatus, Bd. XLII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
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