Deutsche Zündwaren-Monopolgesellschaft (Bestand)
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BArch B 264
call number: B 264
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Bundesrepublik Deutschland mit westalliierten Besatzungszonen (1945 ff) >> Bundesrepublik Deutschland (1949 ff) >> Finanzen, Wirtschaft
1950-1983
Geschichte des Bestandsbildners: Das staatliche Zündholzmonopol wurde mit Wirkung vom 1. Juni 1930 durch Gesetz vom 29. Januar 1930 (RGBl I S. 11) eingerichtet, um die deutsche Zündholzindustrie zu stabilisieren und eine durch den Schweden Kreuger 1929 an das Deutsche Reich vermittelten Anleihe abzusichern. Die Handhabung des Monopols wurde der 1926 gegründeten Deutsche-Zündholz-Verkaufs-Aktiengesellschaft (ab 1930 Deutsche Zündwaren-Monopolgesellschaft, DZMG) übertragen. Die DZMG war eine Körperschaft eigenen Rechts, fungierte als zentrale Verkaufsorganisation in Berlin bzw. Frankfurt und erwirtschaftete den Monopolgewinn zur Tilgung der o.g. Anleihen. Mit der Rückzahlung der letzten Rate im Januar 1983 endete das Monopol und damit die Aufgabe der DZMG. Die Liquidation der Gesellschaft wurde Ende 1985 abgeschlossen.
Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte
Im April 1984 wurden die Unterlagen vom damaligen Liquidator der Deutschen Zündwaren-Monopolgesellschaft i.L. an das Bundesarchiv abgegeben.
Archivische Bewertung und Bearbeitung
Bei den in den übernommenen Unterlagen der DZMG handelt es sich überwiegend um Unterlagen nach 1945. Lediglich einige Geschäfts- und Prüfungsberichte sind vor 1945 entstanden. Die Unterlagen wurden bis auf wenige Ausnahmen (Doppelstücke, Verlagsschriftwechsel, Sammlung von Bundesanzeigern) in den Bestand übernommen. Zwei Filme wurden an das Filmarchiv abgeben, Amtsdruckschriften und Bibliotheksgut vom Bestand getrennt.
Inhaltliche Charakterisierung: Allgemeines, Generalversammlungen, Aufsichtsratssitzungen und -wahlen (1926-1983, 78); Rechtsangelegenheiten (1949-1984, 9); Bilanzen, Prüfungsberichte, Gewinnabrechnungen (1942-1983, 76); Preisbildung, Zündwarensteuerabschaffung (1928-1983, 18); Zündholzherstellung (1950-1984, 42); Werbung auf Zündholzschachteln (1975-1983, 19).
Erschließungszustand: Findbuch (1990)
DATEN AUS BASYS:
Ein Archivfindbuch mit den Klassifikationsgruppen: 1. Allgemeines 2. Rechtsangelegenheiten 3. Bilanzen, Prüfungsberichte, Gewinnabreichnung 4. Preisbildung, Abschaffung der Zündwarensteuer 5. Herstellung von Zündhölzern 6. Werbung auf Zündholzschachteln liegt vor. die Filme der DZMG "Der rechte Weg" und "Zündholz-Geschichte" wurden an das Filmarchiv abgegeben. Ergänzende Überlieferungen in : R 2, B 126, Z 8, B 102, B 145; N 1004Dietrich/ 318; R 43I/1137, 1175
Umfang, Erläuterung: 242 AE und 3 Musterkoffer
Zitierweise: BArch B 264/...
Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte
Im April 1984 wurden die Unterlagen vom damaligen Liquidator der Deutschen Zündwaren-Monopolgesellschaft i.L. an das Bundesarchiv abgegeben.
Archivische Bewertung und Bearbeitung
Bei den in den übernommenen Unterlagen der DZMG handelt es sich überwiegend um Unterlagen nach 1945. Lediglich einige Geschäfts- und Prüfungsberichte sind vor 1945 entstanden. Die Unterlagen wurden bis auf wenige Ausnahmen (Doppelstücke, Verlagsschriftwechsel, Sammlung von Bundesanzeigern) in den Bestand übernommen. Zwei Filme wurden an das Filmarchiv abgeben, Amtsdruckschriften und Bibliotheksgut vom Bestand getrennt.
Inhaltliche Charakterisierung: Allgemeines, Generalversammlungen, Aufsichtsratssitzungen und -wahlen (1926-1983, 78); Rechtsangelegenheiten (1949-1984, 9); Bilanzen, Prüfungsberichte, Gewinnabrechnungen (1942-1983, 76); Preisbildung, Zündwarensteuerabschaffung (1928-1983, 18); Zündholzherstellung (1950-1984, 42); Werbung auf Zündholzschachteln (1975-1983, 19).
Erschließungszustand: Findbuch (1990)
DATEN AUS BASYS:
Ein Archivfindbuch mit den Klassifikationsgruppen: 1. Allgemeines 2. Rechtsangelegenheiten 3. Bilanzen, Prüfungsberichte, Gewinnabreichnung 4. Preisbildung, Abschaffung der Zündwarensteuer 5. Herstellung von Zündhölzern 6. Werbung auf Zündholzschachteln liegt vor. die Filme der DZMG "Der rechte Weg" und "Zündholz-Geschichte" wurden an das Filmarchiv abgegeben. Ergänzende Überlieferungen in : R 2, B 126, Z 8, B 102, B 145; N 1004Dietrich/ 318; R 43I/1137, 1175
Umfang, Erläuterung: 242 AE und 3 Musterkoffer
Zitierweise: BArch B 264/...
Deutsche Zündwaren-Monopolgesellschaft (DZMG), 1945-1983
242 Aufbewahrungseinheiten; 11,4 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: B 360 Zündholzaktien-Verwaltungsgesellschaft mbH
Filme der DZMG: "Der rechte Weg" und "Zündholz-Geschichte"
B 126 Bundesministerium der Finanzen
Amtliche Druckschriften: W. Barnitzky: Das deutsche Zündwarenmonopol, in: Zölle und Verbrauchssteuern, 41. Jahrgang, Nr. 1 Jan. 1965, S. 6 ff.
Literatur: Allen Churchill: Der Zündholzkönig. Stuttgart 1957
Torsten Kreuger: Die Wahrheit über Ivar Kreuger. Stuttgart 1966
U. Wiklander: Kreuger's Match Monopolies 1925-1930. Case Studies in Market Control through Public Monopolies. Stockholm
1980.
Filme der DZMG: "Der rechte Weg" und "Zündholz-Geschichte"
B 126 Bundesministerium der Finanzen
Amtliche Druckschriften: W. Barnitzky: Das deutsche Zündwarenmonopol, in: Zölle und Verbrauchssteuern, 41. Jahrgang, Nr. 1 Jan. 1965, S. 6 ff.
Literatur: Allen Churchill: Der Zündholzkönig. Stuttgart 1957
Torsten Kreuger: Die Wahrheit über Ivar Kreuger. Stuttgart 1966
U. Wiklander: Kreuger's Match Monopolies 1925-1930. Case Studies in Market Control through Public Monopolies. Stockholm
1980.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ