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Rechtsstreitigkeiten zwischen dem Junker Johann Friedrich von Holdinghausen und der Bruderschaft des Hütten- und Blaswerks zu Siegen wegen des Verbots des Gebrauchs des Hüttenhandels
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Rechtsstreitigkeiten zwischen dem Junker Johann Friedrich von Holdinghausen und der Bruderschaft des Hütten- und Blaswerks zu Siegen wegen des Verbots des Gebrauchs des Hüttenhandels
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 23. Bergwerke, Hütten und Hämmer >> 23.1. Verordnungen und generelle Angelegenheiten
1594-1599
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Suppliken der sich streitenden Parteien; Protokoll über die Beschwerdepunkte der Massenbläser und Hammerschmiedemeister betreffend die Junker im Amt Siegen (16.06.1594); Abschrift einer Verordnung des Grafen Wilhelm zu Nassau-Dillenburg von 1524 betreffend das Nachtschmieden der Massenbläser- und Hammerschmiedehandwerks im Amt Siegen; Extrakt aus dem Register der Massenbläser- und Hammerschmiedezunft zu Siegen über auferlegte Wachspfennige durch den dortigen Adel in den Jahren 1508-1529 und 1587; Bescheide der Kanzlei zu Dillenburg. Korrespondenten u.a.: Johann Friedrich von Holdinghausen, Schultheiß Clauß Deppel (Rinsdorf), Dietrich (Theodoricus) von Holdinghausen, Keller Jacob Breuer (Holdinghausen),
19 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.