Mischhandschrift: Rechtsaufzeichnungen der Städte Wesel, Kleve und Kalkar sowie des Herzogtums Geldern
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AA 0640, K III 5
Ms. A 247
AA 0640 Handschriften (AA 0640)
Handschriften (AA 0640) >> 10. K. Städtische Statuten, Privilegien, Bürgerbücher
1258-1499
Enthaeltvermerke: Bl. 1-44-55) Privilegien der Stadt Wesel 1258-1499. [Die lateinischen Urkunden mit deutscher Übersetzung vgl. die Liste bei J. Deutsch (Westfäl. Studien ... 1928, S. 242f.); siehe auch Stadtarchiv Wesel, Caps. 219.] - Bl. 18 b-19) Ratsbeschlüsse 1354-1355. - Bl. 47-149) Hier beginnen de rechten der stat van Cleue (vgl. Handschrift K III 3). - Bl. 150-180) Hier beginnen die rechten ind Privilegien der keyser vrier statt Calker (s. Hs. K III 3). - Bl. 183-323) Geldrische Stücke: Bl. 183-192) Recht der Veluwe, Landbrief u. Overdracht zu Wageningen, 1532 Juni 10 u. 12 (Groet Geldr. Plac. Boek, App. 146 u. 216). - Bl. 192) Vertrag Geldern/Kleve, 1538 Januar 27 (Lacomblet, Bd. 4, nr. 537). - Bl. 203) Stücke zur Kanzleiordnung, 1547 Oktober 10 (Schrassert, Cod. dipl. II, 1740, S. 75ff.), betr. den salarium ende gerichtsgelt der voerspraeken, 1530 Juli 11, 1467 Febr. 25 (Nijhoff 4 nr. 198). - Bl. 212-243) Diversche rechten, usantien ende ander hergebrachte coustumen ende gewoendten ... in der graefschappe ende Stadt Zutphen ... - Bl. 246-264) Van den Gehoericheit ende rechten deß hoffs tho Hengell ... (= Hengelo, Gelderland, nach 1493; Auszug bei Schrassert, Cod. dipl., S. 282 ff.). - Bl. 264) Landtbrieff vann Overbethuwe bei. de waeter ende dickschouwinghen ..., 1383 April 24 (Groot Geld. Plac. Boeck 1, App. 30). - Bl. 267-320) Her werdt gesecht ende getractieert, so wanneer einich man offte vrouwe kinderen offt geen en hebben sterven, hoe dat die erffgenamen mit recht aen den afftergelaeten guederen sullen moegen sprechen ...: "Item om een erffhuyß te bedingen ..." - Bl. 322 b) Privilegium Henrici tertii imperatoris de non evocando, 1310 Sept. 5 (MGH Constitutiones 4 I nr. 430; vgl. Meij-Graswinckel nr. 54).- Bl. 323) Van theinden in Ouer Isselt, 1323 Febr. 6? - Bl. 323 b) Zutphansch Reformatie de anno (14)93, te Arnhem upgerichtet, de luitione et redemptione annuorum reddituum. - Umfang: 324 beschriebene Blätter (30x21 cm); Bl. 1-182 von Hand des frühen 16. Jhs., Bl. 183-324 von verschiedenen Händen des 16. Jhs., älteres Inhaltsverzeichnis vorgeheftet; Pappband des 19. Jhs., beschädigt; erworben aus dem Nachlaß Nettesheim (gest. 1881); Vorbesitzer: Gerhardus Groet, consul Calcariensis; Donum dom. Napoleon Weinhagen iuris consulti (Sohn des Notars Weinhagen aus Kleve, erwähnt 1851; W. Weisweiler, Geschichte des rheinpreußischen Notariates 2, 1925, S. 217, Anm. 11); J. Mooren (Pfarrer zu Wachtendonk, gest. 1887), von diesem an Nettesheim geschenkt; vgl. Borchling, Mittelniederdeutsche Handschriften ..., S. 64 f.
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Vorbesitzer: Groet, G., Ratsherr zu Kalkar; Mooren, G.H., Pfarrer zu Wachtendonk (*1887); Nettesheim, Friedrich aus Geldern (+1881); Weinhagen, N. (1851)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:12 MESZ
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