Vor Schultheiß und Schöffen des Dingstuhls Pier verkauft Richard (?) Jordans dem Niclas Voetz, Schöffe und alter Bürgermeister der Stadt und des Hauptgerichts Düren, für 250 Reichstaler zu je 3 Gulden 8 Albus eine ablösbare Erbrente von 12 1/2 Reichstalern. Als Sicherheit für die rechtzeitige Bezahlung der jeweils auf Andreas (Nov. 30), und zwar erstmals 1684 fälligen Rente dienen näher bezeichnete Landstücke
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Vor Schultheiß und Schöffen des Dingstuhls Pier verkauft Richard (?) Jordans dem Niclas Voetz, Schöffe und alter Bürgermeister der Stadt und des Hauptgerichts Düren, für 250 Reichstaler zu je 3 Gulden 8 Albus eine ablösbare Erbrente von 12 1/2 Reichstalern. Als Sicherheit für die rechtzeitige Bezahlung der jeweils auf Andreas (Nov. 30), und zwar erstmals 1684 fälligen Rente dienen näher bezeichnete Landstücke
PM 025a, 663
Vorl. Nr.: 670
PM 025a Inventar des Dingstuhls Pier und Merken, Akten
Inventar des Dingstuhls Pier und Merken, Akten >> Gerichtswesen und allgemeine Verwaltung >> Privatverträge
1683 Mai 13
Enthält: Siegler: Schultheiß und Schöffen mit dem Schöffenamtssiegel. Pier. Abschrift des 18. Jhs., beglaubigt durch den Notar Johann Winckens; aufgedrücktes Siegel des Notars
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:21 MEZ