Anton Eusebius Graf zu Königsegg-Aulendorf, Landvogt in Schwaben, vergleicht sich mit Alfons [I. Stadelmayr], Abt von Weingarten. Danach erhält das Kloster in sein Gut zum Boosen ein Stück Land mit Wald unter Vorbehalt der gräflichen hohen und forstlichen Jurisdiktion. Außerdem darf der Huber für sein Soldhäuslein Brennholz aus dem Thannwald entnehmen. Für beides gibt er als Anerkennungszins einen bzw. zwei Streichen Hafer jährlich nach Aulendorf. Weingarten bewilligt im Gegenzug, daß sein Huber Michael Birkenmayer seinen Weiher genannt Boosenweiher trocken legt, damit das Wasser nicht mehr in den gräflichen Thannweiher schwillt.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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