Lemmé, Marie geb. Schwarzkopf
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Bü 2601
BRS 2601
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart
Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart >> L
Enthält u.a.: Besitzhinweis auf 1 Ölgemälde "Der Reiter" von [Adolf] Hölzel (zwischen 1912 und 1915, 108 x 124 cm), 1 Ölgemälde "Dachauerin am Ufer" bzw. "Bäuerin als Holzsammlerin" bzw. "Bäuerin am Ufer eines Flusses" von [Adolf] Hölzel (zwischen 1902 und 1906, 50 x 40 cm), 1 Ölgemälde "Grablegung" bzw. "Heilige Handlung" von [Adolf] Hölzel (um 1910, 60 x 45 cm), 1 Pastell "Spanische Figuren" von [Adolf] Hölzel (um 1930, 24 x 20 cm), 1 Gemälde "Blumenstillleben" von [Adolf] Hölzel, 1 Gemälde "Früchtestillleben" von [Adolf] Hölzel, 1 Gemälde "Bunte Segelboote" von [Adolf] Hölzel,1 Gemälde "Abstrakte Farbenkomposition" von [Adolf] Hölzel, ca. 30 bis 40 Pastelle von [Adolf] Hölzel 15 x 20 cm bis 30 x 40 cm), 1 "Pferdebild" von Holbein (ca. 40 x 50 cm),1 Sepiazeichnung "Kleiner Frauenkopf" von [Franz von] Lenbach, Bilder von Maria Lemmé, 1 Gemälde wahrscheinlich "Martyrium des Heiligen Sebastian" (wohl aus der Giorgione-Schule, ca. 90 x 65 cm), 1 Bild "Kopf eines alten Mannes" von Tiepolo, 1 Ölbild einer schwedischen Malerin, Sportstiche, "andere wertvolle Bilder", 1 Bild eines alten Meisters (wohl Ikon St. Sebastian, ca. 10 x 15 cm), mehrere kolorierte englische Stiche (Pferdebilder), 12 Tanagra-Figuren, 6 griechische (an anderer Stelle der Akte als "etruskisch" bezeichnete) Vasen, 3 antike "Tränenkrüglein", 1 kleiner Alexanderkopf, 2 große Japan-Vasen, einige Japan-Teller, je 1 Meissener Porzellan-Ess- und Kaffee-Service, 1 Bechstein-Flügel (schwarz poliert, Länge ca. 200 cm, gekauft bei der Instrumentenhandlung Klinckerfuß, Stuttgart), 1 bemalte Japanplatte, Kristallschalen, 1 Silberflasche mit Glaseinsatz, 2 Jugendstil-Silberkörbe mit Henkel, 1 Meissener Porzellan-Speise-Service (mit Zwiebelmuster), 1 Meissener Porzellan-Kaffee-Service, antike Möbel, "sehr wertvolle" Teppiche (z.T. aus Odessa und aus Tiflis), Wandbehänge, "wertvolle Figuren, Bilder, Porzellan", 2 Kristall-Flaschen mit Silberhals, 1 Farahan-Perser-Brücke (ca. 120 x 180 cm), 1 Belutsch-Perser-Brücke (auf dem Tisch, ca. 140 x 200 cm), 1 Kelim-Teppich
Darin: Zeitungsausschnitt aus der "Stuttgarter Zeitung" vom 23.03.1961 mit Erwähnung Maria Lemmés im Artikel "Nagel-Auktion mit Überraschungen"
Darin: Zeitungsausschnitt aus der "Stuttgarter Zeitung" vom 23.03.1961 mit Erwähnung Maria Lemmés im Artikel "Nagel-Auktion mit Überraschungen"
1 Bü
Personenakten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:44 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Untere Verwaltungsbehörden seit um 1945 (Tektonik)
- Geschäftsbereich Justizministerium (Tektonik)
- Amtsgerichte (Tektonik)
- Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart (Bestand)
- L (Gliederung)