Erwin Leiser über den Spielfilm "Jud Süß" und Siegfried Zielinski über 'Feuchtwangers "Jud Süß" und die gleichnamigen Filme von Lothar Mendes und Veit Harlan'
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 A140008/109
J 25_R023_161
496
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente
J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente >> Tondokumente >> Tondokumente zum Film "Jud Süß"
15. Juli 1984
Enthält:
Vorträge im Rahmen des Colloquiums 'Lion Feuchtwanger, "Jud Süß" und die Medien' im Studio der Akademie der Künste in Berlin:
0:00:00 - 0:21:09
- Erwin Leiser (geb. 16.5.1923 Berlin), deutsch-schwedischer Publizist und Regisseur, hält eine Einführung über den Spielfilm "Jud Süß" (1940) von Veit Harlan
"Sehen sie `Jud Süß` von Veit Harlan als ein Dokument von Nazipropaganda zu der Zeit als sich Hitler noch auf ein tausendjähriges Reich vorbereitete, das dann allerdings fünf Jahre später nicht mehr existierte, in dessen kurzer Dauer aber doch sechs Millionen Menschen unter anderem aufgrund dieses Films das Leben genommen wurde".
0:21:15 - 0:00:00
- Siegfried Zielinski (geb. 1951), Medientheoretiker an der Universität der Künste (UdK) Berlin, über 'Feuchtwangers "Jud Süß" und die gleichnamigen Filme von Lothar Mendes und Veit Harlan':
"Wir brauchen neue Jud Süß-Bearbeitungen".
Vorträge im Rahmen des Colloquiums 'Lion Feuchtwanger, "Jud Süß" und die Medien' im Studio der Akademie der Künste in Berlin:
0:00:00 - 0:21:09
- Erwin Leiser (geb. 16.5.1923 Berlin), deutsch-schwedischer Publizist und Regisseur, hält eine Einführung über den Spielfilm "Jud Süß" (1940) von Veit Harlan
"Sehen sie `Jud Süß` von Veit Harlan als ein Dokument von Nazipropaganda zu der Zeit als sich Hitler noch auf ein tausendjähriges Reich vorbereitete, das dann allerdings fünf Jahre später nicht mehr existierte, in dessen kurzer Dauer aber doch sechs Millionen Menschen unter anderem aufgrund dieses Films das Leben genommen wurde".
0:21:15 - 0:00:00
- Siegfried Zielinski (geb. 1951), Medientheoretiker an der Universität der Künste (UdK) Berlin, über 'Feuchtwangers "Jud Süß" und die gleichnamigen Filme von Lothar Mendes und Veit Harlan':
"Wir brauchen neue Jud Süß-Bearbeitungen".
0'46
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Sammlung Knilli
Film; Jud Süß
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Audiovisuelles Archiv (Tektonik)
- Film- und Tondokumente aus den Staatsarchiven (Tektonik)
- Ablieferungen des Hauptstaatsarchivs Stuttgart (Tektonik)
- J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente (Bestand)
- Tondokumente (Gliederung)
- Tondokumente zum Film "Jud Süß" (Gliederung)