Kläger: Friedrich Tratziger zu Lüneburg, ab 1606 seine Witwe Anna, geb. von Dassel, als Vormund ihrer Kinder, Beklagter: Herzog Franz II. von Sachsen-Lauenburg, Prozessvertreter: Dr. Johann Jacob Kölblin, Dr. Johann Melchior Reinhardt, Streitgegenstand: Streit um die von Friedrich Tratziger beanspruchte Lehnsnachfolge bei dem adligen Hof Schönberg nach dem Tod des Lehnsinhabers Mathias (von) Klo(e)ne
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Kläger: Friedrich Tratziger zu Lüneburg, ab 1606 seine Witwe Anna, geb. von Dassel, als Vormund ihrer Kinder, Beklagter: Herzog Franz II. von Sachsen-Lauenburg, Prozessvertreter: Dr. Johann Jacob Kölblin, Dr. Johann Melchior Reinhardt, Streitgegenstand: Streit um die von Friedrich Tratziger beanspruchte Lehnsnachfolge bei dem adligen Hof Schönberg nach dem Tod des Lehnsinhabers Mathias (von) Klo(e)ne
LASH, Abt. 390 Nr. 485
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1591-1613
Enthält: RKG 1591-1611 (1591-1613); Exspektanzbriefe auf das Lehngut Schönberg für Dr. Adam Tratziger, holsteinischer Kanzler, 1574-1575, Aktenstücke aus dem Streit um das Lehen u . a. mit Christoph von Hudenberg 1589-1590 (Q 2; vgl. Abt. 390 Nr. 584)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:52 MEZ