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Dienstliche und private Korrespondenzen, v.a. die Stellung der Kirche im Land betr.
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Enthält u.a.:
- Vorschlag für einen Gebetsgottesdienst, o.D.
- Schreiben der Abteilung Inland an W., betr. die Einstellung von Pfarrern, Berlin 24.10.1942
- Abschrift eines Schreibens der Ev. Landeskirche an Goebbels, betr.: ‚offene Aussprache', Stuttgart 1.4.1942
- Manuskript ‚ein Wort zum Frieden', o.D.
- Abschrift eines Schreibens von W. an von Weizsäcker, betr. die Erhaltung der Bibelanstalt, 8.5. o.J.
- Mitteilungen zu den ‚planwirtschaftlichen Maßnahmen' auf dem Gebiet der Heil- und Pflegeanstalten, Stuttgart 20.8.1942
- Brief die Verdrängung der christlichen Kirche betr., 25.8.1941
- Bemerkungen zu einem Schreiben vom W. an Keitel, in Abschrift an weitere Personen, betr. die Beendigung des Weltanschauungskampfs in Deutschland, 31.8.1942
- Versch. Schreiben betr. die Verschlechterung der Stellung der Kirche unter dem Regime der Nationalsozialisten u.ä.
1,5 cm
Sachakte
Goebbels, Joseph
Weizsäcker, Ernst von
Keitel, Wilhelm
Heil- und Pflegeanstalten
Kirchenkampf
Weltanschauungskampf
Gebetsgottesdienst
Bibelanstalt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.