Militärischer Nachlass Otto Hausmeister, Leutnant *1882 +1932 (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 660/342
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Militärische Bestände 1871-ca. 1920 >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe
1902-1918
1. Zur Biografie von Otto Hausmeister: Otto Robert Hausmeister wurde am 20. Oktober 1882 in Stuttgart geboren. Am 1. Oktober 1902 trat er als Einjährig-Freiwilliger in das Grenadier-Regiment "Königin Olga" (1. Württembergisches) Nr. 119 ein. Im Frühjahr 1910 erfolgte seine Überführung zur Landwehr 1. Aufgebot. Infolge der Mobilmachung wurde Hausmeister am 3. August 1914 zum Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 119 eingezogen, dem er während der gesamten Dauer des Krieges angehörte. Er nahm an den Kämpfen um Sennheim (franz. Cernay) sowie am Stellungskampf im Oberelsass teil. Nach seiner Beförderung zum Leutnant am 26. Februar 1917 erhielt Hausmeister im selben Jahr das Eiserne Kreuz 2. Klasse sowie das Ritterkreuz des Friedrichsordens 2. Klasse mit Schwertern. Am 18. Dezember 1918 wurde er aus dem Heeresdienst entlassen. Hausmeister heiratete am 30. April 1918 Julie, geb. Staudenmaier. Aus der Ehe ging eine Tochter, Annemarie, hervor. Otto Hausmeister starb am 21. Oktober 1932 in Stuttgart.
2. Zum Nachlass Otto Hausmeisters: Der Bestand M 660/342 umfasst vor allem Fotografien, auf denen Otto Hausmeister während seiner Zeit beim Militär abgebildet ist. Ebenfalls im Fonds enthalten sind zwei Orden und ein Lederetui mit Erkennungsmarken sowie eine Feldpostkarte Hausmeisters an seine Schwester Clara, verh. Lang. Der Nachlass Otto Hausmeisters kam am 8. März 2017 als Schenkung von Herrn Frieder Riedel in das Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Der Bestand wurde von Lisa Weber unter Anleitung von Dr. Wolfgang Mährle im Mai 2017 geordnet und verzeichnet. Er umfasst vier Büschel im Umfang von 0,05 lfd.m.
3. Quellenhinweis: - Militärische Personalakte Hausmeisters: M 430/3 Bü 4283 Stuttgart, im Mai 2017 Dr. Wolfgang Mährle Lisa Weber, M.A.
2. Zum Nachlass Otto Hausmeisters: Der Bestand M 660/342 umfasst vor allem Fotografien, auf denen Otto Hausmeister während seiner Zeit beim Militär abgebildet ist. Ebenfalls im Fonds enthalten sind zwei Orden und ein Lederetui mit Erkennungsmarken sowie eine Feldpostkarte Hausmeisters an seine Schwester Clara, verh. Lang. Der Nachlass Otto Hausmeisters kam am 8. März 2017 als Schenkung von Herrn Frieder Riedel in das Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Der Bestand wurde von Lisa Weber unter Anleitung von Dr. Wolfgang Mährle im Mai 2017 geordnet und verzeichnet. Er umfasst vier Büschel im Umfang von 0,05 lfd.m.
3. Quellenhinweis: - Militärische Personalakte Hausmeisters: M 430/3 Bü 4283 Stuttgart, im Mai 2017 Dr. Wolfgang Mährle Lisa Weber, M.A.
4 Büschel (0,06 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ