Der Ratsherr Sebastian Anton Neithardt und Martin Scheler, beide Bürger in Ulm, überlassen als Beistände der ledigen Kinder des verstorbenen Kanzlers der Fürstabtei Kempten Ulrich Degelin und seiner ebenfalls verstorbenen Frau Margarete geborene Scheler Ulrich und Magdalena alle Rechte, die ihrer Mutter laut eines Vertrags vom 30 Juni 1602 [vgl. E Schad Urkunden gesamt Nr. 144] an einem Kirchengestühl im Ulmer Münster ("in der pfarrkhüerchen alhie") unter der Kanzel zugestanden haben, der Witwe des Eberhard Schnöd Elisabeth. Diese wird vertreten durch ihre Pfleger, den Ratsherren Maximilian Vöhlin und Ludwig Andreas Schnöd.