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Untersuchung eines in der Nacht vom 29. zum 30. September 1752 in Salchendorf ausgebrochenen Brandes und Unterstützung der Brandgeschädigten
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Freier Grund Sel- und Burbach >> 1. Nassau-Dillenburgische Regierung >> 1.5. Bau- und Brandsachen
1752-1757
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Berichte des Burbacher Amtsvogts Hofmann über die Feuersbrunst in Salchendorf, über die Bereitstellung von Früchten und Fourage für die Brandgeschädigten und Verfügungen der Landesregierung zu Dillenburg; Gesuch des Brandgeschädigten Johann Jacob Wilhelm Rappen zu Salchendorf um Abbrechung eines Hauses in Emmerichenhain und dessen Transport nach Salchendorf (1752); Gesuch des Brandgeschädigten Johann Martin Enner zu Salchendorf um Verlegung eines auf den Abbruch zu Niederroßbach erkauften Hauses nach Salchendorf (1752); Gesuch des Brandgeschädigten Jacob Wilhelm Ruben/Rupp zu Salchendorf um Verlegung eines auf den Abbruch zu Würgendorf erkauften Hauses nach Salchendorf (1752); Gesuch des Brandgeschädigten Johannes Jacob Thielmann zu Salchendorf um Verlegung eines auf den Abbruch zu Arborn erkauften Hauses nach Salchendorf (1752); Gesuch des Brandgeschädigten Johann Peter Schäffer zu Salchendorf um ein Kollektenpatent (1752); Spezifikation der erforderlichen Fourage und Früchte für die Salchendorfer Brandgeschädigten im Winter 1757/58; Gesuch des saynischen Untertanen Thielmann Kappe zu Salchendorf um Überlassung eines ihm von der Gemeinde Obersdorf geschenkten Laubbaums (1752); Gesuche diverser Brandgeschädigter um Erlass von Zoll, Überlassung von Bauholz, um Bewilligung des Ankaufs von auf Abbruch stehenden Häusern, um Vorschüsse sowie um Erlass rückständiger Zahlungen (1752-1757); Spezifikationen der geldwerten Verluste der Salchendorfer 19 Brandgeschädigten an Gebäuden, Früchten, Fourage, Geschirr und Mobilien (1753); Spezifikationen der aus den Ämtern Haiger, Dillenburg und Driedorf sowie der Gemeinden Wissenbach, Niederschelden, Donsbach und Oberschelden beigesteuerten Früchte und Fourage für die Salchendorfer Brandgeschädigten (1753); Gesuch des Brandgeschädigten Henrich Bläser zu Salchendorf um Verlegung eines auf den Abbruch zu Niedershausen erkauften Hauses nach Salchendorf (1753); Spezifikationen der aus den Ämtern Herborn und Dillenburg sowie der Gemeinden Wissenbach, Niederschelden, Donsbach und Oberschelden beigesteuerten Kollektengelder für die Salchendorfer Brandgeschädigten (1753); Gesuch des Brandgeschädigten Johann Peter Meyer zu Salchendorf um Bewilligung einer erkauften Scheuer (1753); Gesuch des Brandgeschädigten Johann Peter Schäffer zu Salchendorf um Verlegung eines im Hadamarischen gekauften Wohnhauses nach Salchendorf (1753); Gesuch des Brandgeschädigten Johann Stahl zu Salchendorf um Verlegung eines auf den Abbruch erkauften Rehischen Hauses und Scheuer zum Pfuhl nach Salchendorf (1753); Spezifikation der von den Salchendorfer Brandgeschädigten jährlich abzuführenden herrschaftlichen Abgaben (1753); Generalspezifikation der aus dem Fürstentum Dillenburg beigesteuerten Kollektengelder für die Salchendorfer Brandgeschädigten (1753); Gesuche des Heimberger und Vorsteher der Gemeinde Salchendorf um ein Kollektenpatent und um Aufbau eines Schulhauses (1754); Gesuch des Brandgeschädigten Johann Jacob Thielmann zu Salchendorf um Verlegung eines im Hadamarischen gekauften Wohnhauses nach Salchendorf (1755). Korrespondenten u.a.: Spanknabe (Dillenburg), von Rauschard (Dillenburg), von Erath (Dillenburg), Amtsvogt Hofmann (Burbach), Dapping (Dillenburg), von Koppelow (Dillenburg), von Eck (Dillenburg), Johann Martin Enner (Salchendorf), Amtmann H. L. Parcus (Beilstein), Johann Peter Schäfer (Salchendorf), Heimberger Johann Georg Neußer (Salchendorf), Johannes Jacob Thielmann (Salchendorf), Heimberger Hans Henrich Schütz (Obersdorf), Geschworener Henrich Grüsse (Obersdorf), Geschworener Ebert Jung (Obersdorf), Bierbrauer (Dillenburg), Henrich Bläser (Salchendorf), Amtmann Tilemann (Dillenburg), Amtmann Bausch (Ebersbach), Amtmann Jeckeln (Herborn), von Eyben (Dillenburg), Johann Peter Meyer (Salchendorf), Manderbach (Emmerichenhain), Johann Peter Otterbach (Salchendorf), Henrich Knipp (Salchendorf), Johann Wilhelm Ahe (Salchendorf), Amtmann W. Kinen (Haiger), Johann Jacob Hirtz (Salchendorf), Schramm (Dillenburg), Justizrat Schenck (Siegen), Chelius (Hadamar), Holtzklau (Hadamar), Muzelius (Hadamar), Tilemann Kappe (Salchendorf).
307 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.