Ämter: Königstein (Bestand)
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Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Herzogtum Nassau >> Ämter >> Ämter
Enthält: Akten, Urkunden, Amtsbücher und Rechnungen (1793) 1802-1886
Bemerkenswerte Akten: u.a. Aufhebung des Kapuzinerklosters zu Königstein 1813
Bestandsgeschichte: Siehe Serientitel.
Geschichte des Bestandsbildners: Zugehörige Orte (nach alter Territorialzugehörigkeit):
Kurmainz: Altenhain, Bommersheim, Ehlhalten, Eppenhain, Falkenstein, Fischbach, Hof Gimbach (Gem. Fischbach), Glashütten, Hornau, Kalbach, Kelkheim, Königstein, Kronberg, Mammolshain, Neuenhain, Niederhöchstadt, Niederreifenberg (1806 zum Amt Kronberg, 1809 zu Amt Königstein, 1810 zum Amt Usingen, erst ab 1867 nach seit 1851 geäußertem Wunsch zum Amt Königstein), Oberhöchstadt, Oberreifenberg (s. Niederreifenberg), Oberursel, Hof Röders (Gem. Fischbach), Ruppertshain, Schloßborn, Schneidhain, Schöneberg, Schwalbach, Stierstadt, Weißkirchen.
Kurmainz und Hessen-Darmstadt (gemeinschaftlich): Eppstein;
Freiherr von Bettendorf bzw. Nassau-Usingen (reichsritterschaftlich): Falkenstein.
Das Amt ging im wesentlichen aus den kurmainzischen Vogteiämtern Eppstein (1809 aufgehoben), Königstein, Kronberg (1810 in Amt Oberursel umbenannt, zum 1.7.1815 aufgehoben), und Oberursel (1809 aufgehoben) hervor. Doch wurden einige Gemeinden 1815 an die Ämter Höchst und Idstein abgegeben. 1849-1854 bestand in Königstein nur ein Justizamt, dessen Bezirk in der unteren Verwaltungsstufe zum Kreisamt Höchst gehörte. Seit 1867 war es dem Landratsamt des Obertaunuskreises in Homburg unterstellt.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Repertorium von Wolf-Heino Struck, 1953
Findmittel: Repertorium von Dr. Hagemann, 1891 (jetzt in Abt. 3013)
Bearbeiter: Wolf-Heino Struck, 1953
Bemerkenswerte Akten: u.a. Aufhebung des Kapuzinerklosters zu Königstein 1813
Bestandsgeschichte: Siehe Serientitel.
Geschichte des Bestandsbildners: Zugehörige Orte (nach alter Territorialzugehörigkeit):
Kurmainz: Altenhain, Bommersheim, Ehlhalten, Eppenhain, Falkenstein, Fischbach, Hof Gimbach (Gem. Fischbach), Glashütten, Hornau, Kalbach, Kelkheim, Königstein, Kronberg, Mammolshain, Neuenhain, Niederhöchstadt, Niederreifenberg (1806 zum Amt Kronberg, 1809 zu Amt Königstein, 1810 zum Amt Usingen, erst ab 1867 nach seit 1851 geäußertem Wunsch zum Amt Königstein), Oberhöchstadt, Oberreifenberg (s. Niederreifenberg), Oberursel, Hof Röders (Gem. Fischbach), Ruppertshain, Schloßborn, Schneidhain, Schöneberg, Schwalbach, Stierstadt, Weißkirchen.
Kurmainz und Hessen-Darmstadt (gemeinschaftlich): Eppstein;
Freiherr von Bettendorf bzw. Nassau-Usingen (reichsritterschaftlich): Falkenstein.
Das Amt ging im wesentlichen aus den kurmainzischen Vogteiämtern Eppstein (1809 aufgehoben), Königstein, Kronberg (1810 in Amt Oberursel umbenannt, zum 1.7.1815 aufgehoben), und Oberursel (1809 aufgehoben) hervor. Doch wurden einige Gemeinden 1815 an die Ämter Höchst und Idstein abgegeben. 1849-1854 bestand in Königstein nur ein Justizamt, dessen Bezirk in der unteren Verwaltungsstufe zum Kreisamt Höchst gehörte. Seit 1867 war es dem Landratsamt des Obertaunuskreises in Homburg unterstellt.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Repertorium von Wolf-Heino Struck, 1953
Findmittel: Repertorium von Dr. Hagemann, 1891 (jetzt in Abt. 3013)
Bearbeiter: Wolf-Heino Struck, 1953
77 m
Bestand
Literatur: Anton Josef Weidenbach: Nassauische Territorien vom Besitzstande unmittelbar vor der französischen Revolution bis 1866. Wiesbaden 1870, S. 329.
Literatur: Christian Daniel Vogel: Beschreibung des Herzogthums Nassau. Niederwalluf 1843, S. 846.
Literatur: Christian Daniel Vogel: Beschreibung des Herzogthums Nassau. Niederwalluf 1843, S. 846.
Retters, Hof
Ehlhalten
Königstein
Schneidhain
Neuenhain
Stierstadt
Falkenstein
Glashütten
Fischbach b. Königstein
Eppstein
Höchst
Bommersheim
Kalbach
Oberursel
Kronberg
Niederreifenberg
Altenhain
Oberhöchstadt
Hornau
Schloßborn
Bad Homburg
Weißkirchen
Gimbach, Hof
Eppenhain
Oberreifenberg
Mammolshain
Kelkheim
Schöneberg
Ruppertshain
Idstein
Niederhöchstadt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ