Einschätzungen zu mißliebigen Kunstprojekten
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Kober 75
Kober Karl-Max-Kober-Archiv
Karl-Max-Kober-Archiv >> 1. Werk >> 1.3. DDR-Kunst >> 1.3.1. Entwicklung und Geschichte
1981 - 1987
Enthält: Unterlagen über die Verhinderung einer Ausstellung von Lutz Dammbeck, Günter Firit, Hans-Hendrik Grimmling, Frieder Heinze, Günther Huniat und Olaf Wegewitz im Februar 1981 in Halle.- "1. Leipziger Herbstsalon", Umschlag mit 19 Karten zur Ausstellung, z.T. signiert, 24 Ausstellungsfotos von Kober, 2 Zeitungsausschnitte, Versuch einer Rekonstruktion von Vorgängen um den Leipziger Herbstsalon mit Bericht über die Diskussion mit den Initiatoren der Ausstellung am 4.12. 1984 (vertraulich), Analyse des Prospekts.- Bericht über "La Sarraz" [Teil des "Herakles Projekt" von Lutz Dammbeck] am 19.1.1985 im Bauhaus Dessau.- Beurteilung zu einem Jahrbuch "End-Art" [betr. Ausstellung von Gemeinschaftsarbeiten in der Galerie "eigen + art" vom Oktober 1986].- Einladungen: KG INSTABIL, Oktober 1987, Von Merz bis heute - Kurt Schwitters zum 100. Geburtstag, Lindenau-Museum Altenburg, November 1987 Siehe dazu VBK-ZV 28 Rundfunkfeature von Doris Liebermann: Ein Piratenstück - Der 1. Leipziger Herbstsalon 1984. SWR/MDR 2004.
1 Bd.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:06 MEZ