Kläger: Cord Dierich(sen), Bürger zu Hamburg, und andere Erben des Heinrich Make, Bürger zu Hamburg (Kläger).- Beklagter: Toennies Beckmann, Kurator der Ilsabe Beckmann, Witwe des Heinrich Make, und andere Erben des Heinrich Make (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Anfechtung des Testaments des Heinrich Make und Forderung nach einem Nachlass-Inventar durch die Kläger sowie Intestat-Erbrecht der Kläger in einem Streit zwischen den Parteien um die Aufteilung der Erbschaft und des Erbgutes des Heinrich Make
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Kläger: Cord Dierich(sen), Bürger zu Hamburg, und andere Erben des Heinrich Make, Bürger zu Hamburg (Kläger).- Beklagter: Toennies Beckmann, Kurator der Ilsabe Beckmann, Witwe des Heinrich Make, und andere Erben des Heinrich Make (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Anfechtung des Testaments des Heinrich Make und Forderung nach einem Nachlass-Inventar durch die Kläger sowie Intestat-Erbrecht der Kläger in einem Streit zwischen den Parteien um die Aufteilung der Erbschaft und des Erbgutes des Heinrich Make
211-2_D 17
D 1311
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> D
1610,1624-1655
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Jonas Eucharius Erhard(t) (1634), Dr. Johann Georg von Gülich (1652). Beklagter: Dr. Heinrich Eilingk (1634), Dr. Lukas Goll (1649).- Instanzen: 1. (Niedergericht 1629). 2. Obergericht 1629-1632. 3. Reichskammergericht 1634-1655 (1632-1655).- Darin: Testament des Heinrich und der Ilsabe Make von 1624; Vergleich von 1610 zwischn Heinrich Make und seinem Stiefvater Eggert Burmeister über den Nachlass der Mutter des Heinrich Make; Gutachten der Juristen-Fakultät der Universität Rostock von 1629.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11092 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:59 MEZ