Urkunden (U), U 189
Urkunden (U)
Urkunden (U)
1446 September 17
Regest: Verzeichnis der “Briefe”, die Hermann Priyck, Rentmeister des Landes Dinslaken, dem Engelbert Rennewalt bei Ankauf des Hofes Gorte übergab. Im Falle des Rückkaufs des Hofes durch Hermann sind auch die „Briefe“ wieder auszuhändigen: 1334 Juli 29 (ipso b. Panthaleonis): „Henrik Vaight soen Otten, die geheyten was waight uyt den Venne“, verpachtet (in gedaen heeft) den Hof Gorte dem Priester Johann Smyt und dessen Sohn Gerit. 1350 Februar 21 (vig. Petri ad Cathedram) Vidimus des vorigen Briefes über die Verpachtung des Hotes Gorte, besiegelt von Ricaldus, decanus Clivensis. 1345 Februar 27 (domenica post Mathie ap.) Henrick die vaight behandet an den Hof Gorte Ermgarde, die Tochter des Herrn Joh.Smedes. 1350 August 26 (donresdages na Bartholomei) Wolter van Wuusick als Momber von Maria, der Tochter des Vogts Henrick uyt den Venne usw., Orig. erhalten (s. oben Nr. 15) 1357 Juni 1 (donresdages na Pinxten) Derick van Wusick „Otten Wilhelm Oems soen“, behandigt den Mann der Ermgarde an den Hof Gorte. 1380 April 3 (Dynsdach na andach Paisschen) Johann van Hetterscheyt gelobt, den Ott Oemen und dessen Frau Ermgarde in deren Rechten am Hof Gorte zu „halden“. 1391 Januar 21 (up s. Agneten dach) Johann van Hetterscheyt behandigt den Johann Oemen, Ottens Sohn, mit Zustimmung von dessen Mutter Ermgarde an den Hof Gorte. 1415 September 21 (Matheus ap.) Derick van Hetterscheidt behandigt Johann Oemen mit Zustimmung von Alit, Oemen Ottens Tochter. 1427 November 24 (up s. Katharinen avent) Derick van Hetterscheidt behandigt mit Zustimmung von Johann Oemen Otte Oemen, Wilhelms Sohn. 1434 Mai 20 (donredag na Pinxten) Derick van Hetterscheidt bekundet, dass Ott Oemen seine Hand dem Steven v.d. Ryn übertragen habe. 1441 Mai 13 (up s. Servais dach) Derick van Hetterscheidt verkauft an Hermann Pryck den Hof Gort und einen Jahreszins von 7 Solidi.
2 Originale, Papier, Chirographe
Urkunden
Siehe U 187; Datum: up s. Lamberts dach; Siehe auch: AHVN, Heft 64, Stadtarchiv zu Kalkar, Nummer 221
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:48 MEZ