Maximilian, römischer König, belehnt Johann Graf zu Nassau, Vianden und Diez mit der Grafschaft Wittgenstein mit aller Obrigkeit, Herrlichkeit und Zubehör zu Mannlehen wie dieser und seine Voreltern seit langen Jahren die Grafen von Wittgenstein damit belehnt hat und künftig belehnen soll, sowie mit allen Bergwerken auf Gold, Silber, Zinn, Kupfer, Blei, Stahl, Eisen, andere Metalle, Salzsieden und Wildbännen in seinen Grafschaften, Herrschaften, Vogteien und Gebieten dazu allen Reichsleiten, die unehelich geboren, in seiner Herrschaft sitzen öder künftig wohnen.
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Maximilian, römischer König, belehnt Johann Graf zu Nassau, Vianden und Diez mit der Grafschaft Wittgenstein mit aller Obrigkeit, Herrlichkeit und Zubehör zu Mannlehen wie dieser und seine Voreltern seit langen Jahren die Grafen von Wittgenstein damit belehnt hat und künftig belehnen soll, sowie mit allen Bergwerken auf Gold, Silber, Zinn, Kupfer, Blei, Stahl, Eisen, andere Metalle, Salzsieden und Wildbännen in seinen Grafschaften, Herrschaften, Vogteien und Gebieten dazu allen Reichsleiten, die unehelich geboren, in seiner Herrschaft sitzen öder künftig wohnen.
170 I, U 2237
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 15. Jahrhundert >> 1476-1499 >> 1494
Maastrich, 1494-07-25
Ausfertigung. Pergament. Siegel am Pressel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Maßtricht am 25. Julii 1494
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
gleichzeitige Abschrift, Papier in Abt. 171 Nr. Z 1223; Abschriften 16. Jh. in Abt. 171 Nr. P 277, Anfang 17. Jh. in Abt. 171 Nr. Z 1226 und Z 4146; Abschrift 17. und 2 Abschriften 18. Jh. in Abt. 170 II
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:07 MESZ