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Pfalzgraf Rudolf von Tübingen, genannt der Schärer (Scheerer), schenkt und übergibt um seines und seiner Eltern Seelenheils Willen dem Kloster Bebenhausen das Patronatsrecht der Kirche zu Echterdingen (Aechtertingen).
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Pfalzgraf Rudolf von Tübingen, genannt der Schärer (Scheerer), schenkt und übergibt um seines und seiner Eltern Seelenheils Willen dem Kloster Bebenhausen das Patronatsrecht der Kirche zu Echterdingen (Aechtertingen).
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Echterdingen
1291 Januar 1 (kalendis Januarii)
10,5 x 23,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Herrenberg (apud Herrenberg)
Aussteller: Tübingen, Rudolf von, genannt Schärer (Scheerer); Pfalzgraf
Zeugen: Nippenburg, Friedrich von (Fridericus de Nipenburg miles); Al., genannt Sölre; Ritter (Al. dictus So(e)lre miles); Walter; Rektor der Kirche in Feuerbach (Walterus rector ecclesie in Fu(i)rbach); Friedrich, genannt Sailer (Fridericus dictus Sailer); K.; Schultheiß von Herrenberg (C. scultetus de Herrenberg)
Siegler: Tübingen, Rudolf von, genannt der Schärer (Scheerer); Pfalzgraf; Tübingen, Eberhard von; Graf; Tübingen, Gottfried von; Graf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1. und 2. Siegel anhängend, 3. Siegel abgegangen
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.