Vor Adolf Rau ("Ruwe") von Holzhausen ("Hultzhusen"), Domherrn und Kämmerer, Ludwig von Bunau, Schultheiß, und den weltlichen Richtern Hans von Sörgenloch gen. Gensfleisch ("Sorgenloche gen. Genssefleyß"), Johann Molsberg ("Molsperg") und Johann Franck, "des jars [...] thusent vierhundert neuntzig unnd zwey [...] uff den mitwochen nehist nach dem sontag Quasimodogeniti", im ungebotenen Ding auf dem erzbischöflichen Hof zu Mainz ("Mentze"), gewährt Johann "Wener" für sich und seine Ehefrau Anna den dritten Bann über den erblichen Besitz von 12 1/2 Morgen Acker vor der Gaupforte ("fur der Gauwepfortten"), nämlich: 7 Morgen auf der Ketzerkaute ("uff der Ketzer kwten") (Angrenzer oben die Guten Leute, unten St. Moritz); 2 Morgen (Angrenzer "Wilhelm Lewe" und St. Moritz), stossen auf das Landwehr am Bretzenheimer Weg ("auff das Langwere ane den Brytzenheymer wegk"); 2 Morgen (Angrenzer unten "Dielmans Philips", oben "Engelnhenne" von Bretzenheim ("Brytzenheim")), auf den Grasweg ("Grasewegk") stossend, gen. "ußen am Saltzberge"; 1 1/2 Morgen am Daler Wege (Angrenzer Altmünster), und "hait Mores Jeckell daselbe theyle inne und hant die junffrauwen zu Aldenmonster die under irenhanden" - diese 1 1/2 Morgen zinsten früher dem Heiliggeistspital 1 Malter Korn, dieser Zins ist nun ausgetauscht, sodass sie zinsfrei sind. Peter Fürstenberg ("Peder Furstenberg") hat für sich und seine Ehefrau Margarethe ("Margreden") die genannten Stücke zu Erbe übergeben. (5)S. Kämmerer, Schultheiß und Richter.

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