Margarete Pogwisch geb. Blome, Witwe des Detlev Pogwisch zu Övelgönne, bekundet, dass sie ihrem Ehemann 12000 Reichstaler Brautschatz eingebracht hat und von ihm mit 12000 Reichstalern Widerfalls- und Leibgedingsgeldern versichert worden ist. Über seine Hinterlassenschaft ist der Konkurs ausgesprochen, in dem Prioritätsurteil von 1646 Oktober 19 sind die Leibgedingsgelder von der Verteilung ausgeschlossen und ihr inzwischen ausgezahlt worden. Nach ihrem Tode sollen ihre Erben daraus die Gläubiger ihres Mannes befriedigen und den eventuellen Rest den Erben ihres Mannes auszahlen. Bürgen: Ihr Vater Wulf Blome, Amtmann zu Tondern, Landrat. d.d. Kyhll, den 21. Januarii anno 1647.
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Margarete Pogwisch geb. Blome, Witwe des Detlev Pogwisch zu Övelgönne, bekundet, dass sie ihrem Ehemann 12000 Reichstaler Brautschatz eingebracht hat und von ihm mit 12000 Reichstalern Widerfalls- und Leibgedingsgeldern versichert worden ist. Über seine Hinterlassenschaft ist der Konkurs ausgesprochen, in dem Prioritätsurteil von 1646 Oktober 19 sind die Leibgedingsgelder von der Verteilung ausgeschlossen und ihr inzwischen ausgezahlt worden. Nach ihrem Tode sollen ihre Erben daraus die Gläubiger ihres Mannes befriedigen und den eventuellen Rest den Erben ihres Mannes auszahlen. Bürgen: Ihr Vater Wulf Blome, Amtmann zu Tondern, Landrat. d.d. Kyhll, den 21. Januarii anno 1647.
LASH, Urk.-Abt. 127.29 Nr. 22
Urk.-Abt. 127.29 Itzehoer Güterdistrikt: Güter Jersbek und Stegen
Urk.-Abt. 127.29 Itzehoer Güterdistrikt: Güter Jersbek und Stegen >> 1 Urkunden
1647
Enthält: Ausfertigung, Pergament, Siegel und Unterschriften der Ausstellerin und ihres Vaters, letztere sind ab- bzw. herausgeschnitten worden. Auf der plica Quittungen des Jens Lövenklau über 7385 und des H. Walter für seinen verstorbenen Bruder Jürgen von Walter über 4615 Reichstaler, beide von 1673, Januar 16.
Verzeichnung
1647 Januar 21 Kiel, 1673 Januar 16
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:02 MEZ