Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass Meister Johannes Lentz von Heilbronn, Schulmeister zu Freiburg im Üechtland, und dessen Ehefrau Ottilia, Tochter seines Heidelberger Mühlmeisters Hans Eng, diesen als ihren Schwager und Vater um Unterstützung (stuwer und hilff) gebeten hatten, damit sie in ihrem Ehestand besser auskommen mögen, was Hans Eng verweigert hatte. Beide Seiten hatten einem Schied vor ihm und seinen Räten zugestimmt, wobei Hans Eng nicht aus Recht, sondern dem Pfalzgrafen zu Ehren etwas geben wollte, wenn man dahin entscheiden würde. Kurfürst Philipp und seine Räte haben entschieden, dass Hans den Eheleuten 10 Gulden geben soll. Diese haben die Eheleute empfangen, wobei Ottilia auf alles väterliches und mütterliches Erbe mit handgebender Treue verzichtet hat. Die Gabe der 10 Gulden soll Hans Eng an seinen Rechten unschädlich sein, insbesondere gegenüber seinen anderen Kindern.